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28. September 2020

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Kooperation für nachhaltiges Gegensteuern

Kooperation für nachhaltiges Gegensteuern© Pexels.com/Anna Shvets

Im Gesundheitswesen und im Besuchsmanagement von Unternehmen sind coronabedingt weiterhin verstärkte Schutzmaßnahmen nötig. Branchenübergreifende Initiativen unterstützen nun autarke Produktionen von Masken in Österreich.

(red/czaak) Die aktuelle Corona-Situation erfordert insbesondere im Gesundheitswesen weiterhin verstärkte Schutzmaßnahmen von Personal wie Pflegebedürftigen und parallel sind Betriebe bei Wiederaufnahme oder Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit gefordert.
Der Vorarlberger Textilproduzent Grabher hat produktionstechnisch aufgerüstet, um täglich bis zu 500.000 speziell entwickelte Schutzmasken herzustellen.

Um eine autarke Produktion „Made in Austria“ zu sichern, haben sich neben Grabher auch andere Vorarlberger Textil-Betriebe wie Bandex, Getzner oder Wolford und Kapsch BusinessCom zusammengeschlossen. Speziell für Steuerung und Protokollierung der einzelnen Produktions- und Lieferschritte hat Kapsch ein eigenes Tracking-System entwickelt und bei Grabher implementiert.

Tracking-Anwendung
Diese sogenannte Smart-Textile-Tracking-Anwendung besteht aus einem Web-Portal und einer Handy-App, welche zum Scannen und parallel auch zur Etikettierung der Einzelteil-Pakete via QR-Code verwendet wird. Auch Nachverfolgung und Verwaltung der im Umlauf befindlichen Pakete passiert geräteunabhängig über eine Web-Oberfläche und die App.

„Diese Echtzeit-Anwendung sichert, dass die Näherinnen die richtigen Pakete mit den Einzelteilen zugestellt bekommen und folgend auch den Weiterversand der Masken zur nächsten Station“, sagt Rainer Jahoda, Leiter Digital Solutions bei Kapsch BusinessCom.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 01.06.2020