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23. Februar 2024

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Digitale Innovation als strategische Option

Digitale Innovation als strategische Option © Pexels.com/Tima Miroshnichenko

Betriebe stehen beim Thema Zukunftsfähigkeit vor neuen Herausforderungen. Nachhaltigkeit und Resilienz gehören hier nun verstärkt dazu und damit sind auch diese Bereiche im Fokus der Digitalisierung.

(Christian Czaak) Veränderte Rahmenbedingungen und unterschiedliche Herausforderungen in Märkten verstärken in Unternehmen und Verwaltung den Einsatz digitaler Innovationen. Diese Transformation wird zum Treiber für nachhaltig erfolgreiche Veränderung.

„Mit Geschäftsmodellen kann nicht nur ein einziger Blickwinkel beleuchtet werden. In der heutigen Zeit geht es zunehmend darum ganzheitlich zu agieren“, sagt Jochen Borenich, Mitglied des Vorstands bei K-Businesscom. Ein aktuell relevanter Teil der Nachhaltigkeit sind die Bereiche Energieverbrauch und Ressourceneffizienz und dabei spielt Datenmanagement eine entscheidende Rolle.

K-Businesscom und die Effizienz
K-Businesscom hat hier mehrere Projekte umgesetzt, darunter für Global Blue ein intelligentes Nutzungssystem für Büroinfrastrukturen oder für Evva ein umfassendes Projekt zur optimierten Nutzung unterschiedlicher Produktionsmaschinen.

Unmittelbar verbunden mit Effizienz und Nachhaltigkeit ist eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und das inkludiert auch die Lieferbetriebe. „Alle Teilnehmer betrieblicher Prozessabläufe müssen miteinander kommunizieren, um nachhaltige Wertschöpfung zu generieren“, betont Borenich.

Umfangreiche CO2-Reduktion
Die Digitalisierung unterstützt bei der Umsetzung dieser Wirtschaftskreisläufe. Studien besagen, dass auch die geplanten CO2 Ziele bis zu 50 Prozent von der Digitalisierung abhängen. In vielen Branchen muss dieses Potential noch ausgeschöpft werden und dazu zählt auch das Gesundheitswesen.

„Digitale Innovation verringert den Administrationsaufwand und schafft neue Freiräume für eine verbesserte Patientenbetreuung“, so Jochen Borenich von K-Businesscom. Der IT-Dienstleister hat kürzlich mit der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft ein Projekt im Bereich des Besuchermanagements umgesetzt und mit dem Krankenhaus Spittal zum Thema Sicherheitsmanagement.

Passgenaue Angebote
Geschwindigkeit und Vielfalt neuer digitaler Dienste nehmen zu. Unternehmen vertrauen auf spezialisierte Dienstleister und die reagieren mit passgenauen Angeboten und kostengünstigen Implementierungen über fertige Plattform-Technologien in hochsicheren Rechenzentren.

„Zuerst ging es um die Netze, Datenleitungen und Bandbreiten, dann verlagerte sich das Geschehen auf sicheres standortübergreifendes Arbeiten“, so Peter Lenz, Managing Director T-Systems Alpine, zu den Anforderungen der letzten Monate.

T-Systems und die Resilienz
Um nun moderne Technologien einsetzen zu können ohne eigene IT-Infrastrukturen oder Software-Lizenzen halten zu müssen, vertrauen Betriebe zunehmend auf moderne Cloud-Dienste und die beinhalten auch die betriebswirtschaftlich wichtigen SAP-Anwendungen.

T-Systems hat über sein Wiener Rechenzentrum zum Thema SAP-Outsourcing zuletzt gleich mehrere Projekte für Unternehmen umgesetzt, darunter die Niederösterreichische Egston Holding oder Frutura, ein Produktions- und Lieferbetrieb für den Lebensmittelhandel.

Der IT-Dienstleister bedient Betriebe und Institutionen auch mit seiner Security-Expertise, zuletzt wurde für die Schmid Industrieholding eine cloudbasierte Sicherheitsplattform implementiert. Speziell für das KMU-Segment wurde zudem der sogenannte Magenta Security Shield als individuell nutzbare Lösung geschaffen.

Nachhaltige Verankerung
Unvorhergesehene Ereignisse wie die angespannte geopolitische Situation zwingen Unternehmen wie Verwaltung resilienter zu werden. Beide Bereiche müssen schneller auf neue Herausforderungen in einem volatilen Umfeld reagieren und das beinhaltet auch die Klimakrise.

Genau hier setzt eine nachhaltige Verankerung der digitalen Transformation an. „Nachhaltig innovationsfähig ist ein Betrieb dann, wenn Veränderungen nicht ständig die Komplexität so erhöhen, dass die Innovationsfähigkeit gehemmt wird“, unterstreicht Peter Lenz von T-Systems. “Es braucht einen digitalen Kern, um dauerhafte und jeweils passgenaue Veränderbarkeit zu ermöglichen.“

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 12.12.2022