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20. Juli 2019

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Die Fokussierung auf das Wesentliche

Die Fokussierung auf das Wesentliche© Piqs.de/Elrondtom

Vielfalt. Der Konkurrenzdruck im Online-Handel fordert Kreativität bei Produktpräsentation und Kundenservices.

(Christian Czaak) Fragt man Internet-Shops nach relevanten Kriterien für einen erfolgreichen Marktauftritt, so kommen primär Faktoren wie Warenvielfalt und interaktive Möglichkeiten diese Produkte zu testen. „Ein durchdachtes Nutzererlebnis ist hier das Schlagwort, Konsumenten wollen informiert werden und sie wollen dabei auch unterhalten und inspiriert werden“, sagt Axel Puwein, Director of Products & Innovations CEE beim Zahlungsdienstleister Wirecard.

Kundenorientierte Wertschöpfungsketten
Als Beispiel nennt er „erlich Textil“, wo Kunden über Instagram Bilder mit dem Hashtag #seierlich versehen und die tauchen dann auch auf der Webseite auf und können direkt nachgeshoppt werden. Derart personalisierte Services funktionieren auch bei Produkten, die sich auf den ersten Blick vielleicht nicht für den Onlineverkauf eignen, da sie der Kunde gerne anprobieren möchte.

Der Internet-Shop von Mister Spex hat dafür eine Online-Anprobe in die Webseite integriert, wo der Kunde über das Hochladen seines eigenen Fotos oder mittels seiner Webcam verschiedene Brillenmodelle live anprobieren kann. „Für Online-Shops zahlt es sich die Beschäftigung mit derartigen Marketingthemen aus und das gleiche gilt für uns IT-Dienstleister. Wirecard steht primär für die Integration gängiger Payment-Lösungen in die Wertschöpfungsketten unserer Händler-Kunden, aber diese Prozesse schließen auch Kundenvorlieben ein“, so Puwein.

Direktimplementierung in bestehende IT-Infrastrukturen
Kundenorientiertung ist ebenso Thema für die Gestaltung der Abrechnungsprozesse an sich und für den Händler zählt dabei auch die möglichst einfache Einbindung in bestehende IT-Systeme. Bei Händlern mit hohem Transaktionsaufkommen ist auch eine Direktimplementierung der Bezahlsysteme in bestehende IT-Infrastrukturen gefragt. „Dies ist dann der Fall, wenn der gesamte Bezahlprozess exakt nach Wunsch und technischem Bedarf gestaltet werden soll,“ erläutert Robert Bueninck, Geschäftsführer DACH des Bezahldienstleisters Klarna.

Als ausgelagerter Prozess kann das bis zur Einbindung kompletter E-Commerce-Lösungen gehen, umgesetzt etwa beim deutschen Portal Ofenseite. Bei diesem internationalen Online-Shop für alle Arten von Heizungen und Thermen für private und gewerbliche Zielgruppen, wurde JTL, ein Hersteller von E-Commerce-Software, mit der Integration der Klarna Checkout Lösung beauftragt. Auch hier sind bereits alle relevanten Zahlungsarten integriert mit der Option das jederzeit zu erweitern.

Ebenso auf Klarna setzt die Handelskette XXL Sports & Outdoor mit europaweit mehr als 70 Filialen und länderspezifischen Online-Shops. „Die Vorteile sind eine Lösung und ein Ansprechpartner für alle benötigten Zahlungsarten und das inkludiert auch die automatisierte Wartung für landesspezifische Updates“, ergänzt Bueninck.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 01.07.2019