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21. April 2019

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„Alexa, darf ich hier parken?“

„Alexa, darf ich hier parken?“ © Bilderbox.com

Globale Parking-Innovation aus Österreich. US-Riese Amazon setzt weltweit auf Parkbob. Auf aktuelle Einführung in 13 Städten Nordamerikas folgt im heurigen Frühjahr Europa. Mehrfach ausgezeichnetes Wiener StartUp seit Gründung Mitglied im A1-StartUp-Campus. Von derzeit 25 Parkbob Mitarbeitern 18 Frauen.

Das Wiener StartUp Parkbob hat sich mit Amazon zusammengeschlossen und präsentiert im Rahmen der aktuellen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine neue Anwendung für Alexa-fähige Geräte und dazu gehören auch „Anker Roav“, „Garmin“, und „Speak“ sowie demnächst auch „Echo Auto“.

Von New York über San Franzisco bis nach Europa
Der sogenannte „Parking Made Easy-Skill“ ermöglicht dabei den Kunden, Alexa zu fragen, wie lange sie auf dem aktuellen Parkplatz parken dürfen, oder wo sich die nächste Parkgarage befindet. Das Service ist in einem ersten Schritt in 13 US-Städten verfügbar, darunter etwa New York, San Francisco oder Los Angeles. Ab dem kommenden zweiten Quartal wird das Service auch in europäischen Städten zur Verfügung stehen.
„Dank der Zusammenarbeit mit Amazon haben wir nun einen weiteren Meilenstein bei unseren Bemühungen erreicht, auch die „letzte Meile“ einer Autofahrt, nämlich die Parkplatzsuche, zu digitalisieren“, so Christian Adelsberger, Gründer und CEO von Parkbob. „Durch die Kombination unterschiedlicher Datenquellen wissen wir mit höchster Präzision, wo welche Parkregeln gelten und ersparen Autofahrern ärgerliche Parkstrafen oder sogar das Abschleppen“, betont Adelsberger.

Die Digitalisierung des Parkens ist primär weiblich
Mit dem neuen Parkbob-Service genügt die Frage „Alexa, wie lange darf ich hier parken“ oder „Alexa, welche Parkregeln sind hier zu beachten“, um sofort die gewünschten Informationen zu erhalten. Die Kombination und digitale Aufbereitung von rund 1.200 Datenquellen wie zum Beispiel offenen Verwaltungsdaten von Städten, Stadtplänen, Satellitenbildern, anonymen Bewegungsdaten aus Car-Fleet-Navi-Systemen und Parkplatzplänen ermöglicht es Parkbob, die am aktuellen Parkplatz geltenden Parkregeln (Anm. Anrainerparkplatz, Ladezone, Kurzparkzone) genau zu ermitteln. Diese Informationen, die dem Autofahrer oft nicht augenblicklich zur Verfügung stehen, bieten einen unmittelbaren Mehrwert.
Das 2015 gegründete StartUp-Unternehmen besteht mittlerweile aus rund 25 Experten (Anm. 18 Frauen und 7 Männer) unterschiedlicher Fachgebiete aus 12 Ländern und ist seit seiner Gründung Mitglied des A1 Start Up Campus in Wien.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 14.01.2019