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03. Dezember 2022

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Ein intensives Rendezvous mit der Kunst

Ein intensives Rendezvous mit der Kunst© NLK Pfeiffer

Niederösterreichische Landesgalerie in Krems eröffnet neue Ausstellung. Kunst von 1960 bis Gegenwart und hochkarätige Kunstschätze aus Landessammlung anlässlich 100 Jahre Niederösterreich als Schwerpunkt der Schau.

(red/mich) Die Landesgalerie Niederösterreich in Krems hat ihre neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Rendezvous mit der Sammlung. Kunst von 1960 bis heute“ werden anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Niederösterreich“ bis 5. Februar 2023 hochkarätige Kunstschätze der Landessammlung aus diesem Zeitraum gezeigt, die vielfach noch nie zu sehen waren.

„Unser Bundesland ist eine Kulturregion mit nationalem und internationalem Ansehen. Aus Anlass des Jubiläums ‚100 Jahre Niederösterreich‘ stellen wir alles, worauf wir stolz sind und was uns auszeichnet in den Mittelpunkt. Kunst und Kultur ist uns wichtig und wir sind sehr stolz auf die Kunstmeile in Krems und auf die Landesgalerie in ihrer einzigartigen Architektur“, erläuterte Johanna Mikl-Leitner, Landeschefin von Niederösterreich, im Rahmen der Eröffnung.

Prominente Künstlernamen und Neuentdeckungen
Unter den rund 130 ausgewählten KünstlerInnen befinden sich prominente Namen wie Ona B., Renate Bertlmann, Max Böhme, Gelitin, Bruno Gironcoli, Jakob Lena Knebl, Brigitte Kowanz, Franziska Maderthaner, Hermann Nitsch, Florentina Pakosta, Arnulf Rainer, Eva Schlegel, Deborah Sengl, Daniel Spoerri, Erwin Wurm und Leo Zogmayer ebenso wie künstlerische Positionen, die es noch zu entdecken gilt.

Die Palette reicht dabei von großformatigen Gemälden über skulpturale Arbeiten und Videos bis hin zur textilen Kunst. Die Schau fasst die Werke in thematischen Gruppierungen zusammen, die das diskursive Potenzial zeitgenössischer Kunst aufzeigen. Damit das dynamische Raumgefühl der Landesgalerie Niederösterreich auch im Inneren spürbar wird, wurde die Ausstellungsarchitektur neugestaltet: Auf jeder Etage sind große und offene Ausstellungsbereiche für ein harmonisches Zusammenspiel von Architektur und musealer Installation entstanden.

„Uns ist auch das Sammeln von zeitgenössischer Kunst wichtig“
„Es ist gut, wichtig und richtig Kunst zu sammeln, weil wir diese Werke dann den kommenden Generationen als kulturelles Erbe des 20. und 21. Jahrhunderts übergeben können. Es liegt in unserer Verantwortung, Kunst zu zeigen und Kultur spürbar und wahrnehmbar zu machen. Diese Ausstellung unterstreicht, dass uns auch das Sammeln von zeitgenössischer Kunst wichtig ist“, betonte Niederösterreichischs Landeshauptfrau Mikl-Leitner.

„Wir wollen Kunst einer breiten Öffentlichkeit auf kurzweilige Weise zugänglich machen. Die Vielfalt und Tiefe der Landessammlung Niederösterreich bieten einen enormen Fundus“, unterstrich Alexandra Schantl als Kuratorin. „Für die Kunst haben wir großzügige Repräsentationsräume geschaffen und wir bieten auch der Architektur des Museums genug Freiraum zur Entfaltung. In diesem neuen Raumgefühl wird die großzügige Zusammenschau mit Werken von 128 KünstlerInnen vorgestellt“, ergänzt Gerda Ridler, künstlerische Direktorin.

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red/mich, Economy Ausgabe Webartikel, 31.05.2022