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26. Februar 2021

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Digitalisierung für Aufschwung nutzen

Digitalisierung für Aufschwung nutzen© Pexels.com/Pixabay

Weitere 3,3 Millionen Euro von Wirtschaftsministerium für Programmlinie „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ von FFG. Schwerpunkt liegt auf regionalen Qualifizierungsnetzwerken und Themen wie E-Commerce, Security und Smart Factory.

(red/czaak) Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaft unterstützt im Rahmen des Programms "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" innovative Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen mit weiteren 3,3 Mio. Euro. Die Schwerpunkte liegen auf den Themen E-Commerce, Cyber Security und Smart Factory, um Unternehmen auch in Zeiten der globalen Coronavirus-Pandemie mit den notwendigen digitalen Kompetenzen auszustatten und dabei auch regionale

Punktgenauer Ansatz für praxisorientierten Transfer
„Wir setzen direkt bei den Unternehmen an und dazu bei den Unis und Fachhochschulen. Auf Unternehmensseite geht es um die höhere Qualifizierung des Innovationspersonals und die Hochschulen erhalten praxisorientiert das bei den Unternehmen benötigte Know-how“, erläutert Margarete Schramböck, Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin. „Unternehmen, die rasch auf die wachsende Nachfrage nach digitalen Services mit innovativen Lösungen reagieren können, sind krisenfester und resilienter“, betont Schramböck.

Qualifizierung von Fachkräften
„Top Fach- und Schlüsselkräfte sind für jedes Unternehmen ganz zentral, ständige und vor allem vernetzte Weiterbildung unerlässlich. Deshalb ist diese kompakte, auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene Art der Weiterbildung und Qualifizierung von Fachkräften so einzigartig und sonst auch nirgends zu bekommen", ergänzt Henrietta Egerth, Chefin der wiederum mit der Abwicklung betrauten Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Die sieben geförderten Projekte
Die von der Expertenjury ausgewählten Projekte sind: Beyond Coding in Wien mit dem Schwerpunkt Cyber Security unter Konsortialführung von SBA Research gemeinnützige GmbH mit
drei wissenschaftlichen Partner und siebzehn Unternehmen (Beginn: 01.07.2021). Weiters CompElev in Graz mit den Schwerpunkten Smart Factory und Cyber Security unter Konsortialführung der Technischen Universität Graz (Institut für Fertigungstechnik) mit drei wissenschaftlichen Partner und zweiundzwanzig Unternehmen (Beginn: 01.03.21)

E-Commerce, Cyber Security und Smart Factory
Es folgen DeNaLog in Innsbruck mit den Schwerpunkten E-Commerce, Cyber Security und Smart Factory unter Konsortialführung der Uni Innsbruck (Institut für Infrastruktur) mit
zwölf wissenschaftlichen Partner und sechszehn Unternehmen (Beginn: 01.03.21) sowie EComProf ebenfalls in Innsbruck mit dem Schwerpunkt eCommerce unter Konsortialführung der Uni Innsbruck (Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus) mit zehn wissenschaftlichen Partner und vierzig Unternehmen (Beginn: 01.05.21)

In Summe 46 wissenschaftliche Partner und 140 betriebliche Partner
Weiter geht es mit ReDEEM in Wien zu den Schwerpunkten E-Commerce und Cyber Security unter Führung von FH Technikum Wien mit zwei wissenschaftliche Partner und sieben Unternehmen (Beginn: 01.04.21) sowie mit Smart Factories in Kufstein zum Schwerpunkt Smart Factory unter Konsortialführung der FH Kufstein mit fünf wissenschaftlichen Partner und sechsundzwanzig Unternehmen (Beginn: 01.02.2021) und schließlich das Projekt SymSysSE in Linz zu den Schwerpunkten Cyber Security und Smart Factory) unter Konsortialführung des Linz Center of Mechatronics mit elf wissenschaftlichen Partnern und zwölf Unternehmen (Beginn: 01.02.21).

Verstärkter Fokus auf Digitalisierung und Qualifikation
„Mit den maßgeschneiderten Qualifizierungsnetzen zwischen Unternehmen und Universitäten bzw. Fachhochschulen, wollen wir die Innovationskompetenz von Unternehmen erhöhen und regionale Wertschöpfungsketten stärken“, unterstreicht Henrietta Egerth. Das Qualifizierungsformat richtet sich an FTEI-EinsteigerInnen und Unternehmen, die mit eigenem Personal und Budget F&E betreiben. Laufzeit liegt zwischen einem und maximal zwei Jahren, Förderhöhe beträgt bis zu 500.000 Euro je Projekt.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 22.12.2020