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22. November 2017

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Finanzwelt: Schreckgespenst Digitalisierung?

Finanzwelt: Schreckgespenst Digitalisierung?© piqs.de/phileos

Eine vom IT-Dienstleister Fujitsu kürzlich in Auftrag gegebene Studie zeigt: Fast zwei Drittel der Führungskräfte in der Finanzwelt haben Sorgen wegen Digitalisierung.

Es ist ein spannendes Ergebnis, das die kürzlich vom Marktforschungsinstitut Censuswide im Auftrag von Fujitsu durchgeführte Studie “Fit for Digital: Co-creation in the Age of Disruption” zutage gefördert hat: Einerseits stuft der Großteil der Führungskräfte im Finanzsektor die Effekte des digitalen Wandels für das eigene Geschäft als positiv ein; andererseits löst der Umbruch in der Branche aber bei fast 64 Prozent der Befragten auch Besorgnis aus.

Totaler Wandel
Klar ist, dass die Digitalisierung heute eine Normalität ist. Zugleich hat sich in der Finanzbranche damit die Wettbewerbssituation aber deutlich verschärft, etwa durch sogenannte „Challenger“-Banken, junge, agile Neugründungen, die etablierte Großbanken herausfordern. Fast alle, nämlich 98 Prozent, der Manager von Finanzunternehmen räumen ein, dass ihr Unternehmen von dieser Entwicklung betroffen ist. 72 Prozent gehen davon aus, dass der Trend sich fortsetzen und bis spätestens 2021 zu einem dramatischen Wandel in der gesamten Finanzwelt führen wird.
Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe bei Fujitsu, sieht die Studie daher auch als eine Bestätigung dafür, dass Unternehmen der Finanzbranche bei ihrem digitalen Wandel das Know-how von erfahrenen Partnern in Anspruch nehmen sollten: „Die Führungskräfte von Finanzunternehmen sind sich mehrheitlich durchaus im Klaren darüber, dass sie Unterstützung benötigen.“

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red, Economy Ausgabe Webartikel, 03.11.2017