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20. August 2018

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„Ein ganz großer Niederösterreicher“

„Ein ganz großer Niederösterreicher“© NLK Pfeiffer

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Kurator Christian Bauer eröffnen das neu gestaltete Egon Schiele Museum mit internationaler Schiele-Forscherin Alessandra Comini.

Die Texanerin Comini erhielt dabei als Dank für ihr Engagement um das Egon Schiele Museum Tulln das große goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.
„Egon Schiele war und ist ein ganz großer Niederösterreicher, er berührt die Menschen mit seinen Werken“, so die Landeschefin. Das Bundesland Niederösterreich zeichne sich generell durch eine „große Dichte an Museen aus“, verwies die Landeshauptfrau u. a. auf das Rainer-Museum in Baden oder das Karikaturmuseum in Krems. Bildende Kunst sei in Niederösterreich aber „nicht nur in Museen sichtbar und erlebbar, sondern auch im öffentlichen Raum“.

Eine Begegnung im privaten Ambiente
Kurator Christian Bauer, der die Laudatio auf Comini hielt, bezog sich im Gespräch auf die Begründung des Museums im Jahr 1990, als „hier in Tulln das erste Schiele-Kompetenzzentrum überhaupt“ geschaffen worden sei. Wer einen Künstler verstehen wolle, müsse sich auch dem Menschen annähern, und im Museum in Tulln sei „eine Begegnung im privaten Ambiente“ möglich.
Aktuell ist im Egon Schiele Museum Tulln die Ausstellung „Egon Schiele privat – eine biographische Annäherung“ zu sehen. Anlässlich des 100. Todestages von Tullns berühmtestem Sohn wurde das museale Kleinod komplett neu aufgestellt (economy berichtete). Das Haus an der Donau lädt anhand von Original-Kunstwerken von Schiele und Original-Tonaufnahmen von seiner Familie zu einer Reise durch das Leben des Ausnahmekünstlers.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 13.04.2018