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25. September 2018

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150 zusätzliche Plätze an NÖ Fachhochschulen

150 zusätzliche Plätze an NÖ Fachhochschulen© NLK_Reinberger

Mit 13 Hochschulen und rund 21.500 Studierenden ist der Wissenschaftsstandort Niederösterreich in den letzten Jahren rasant gewachsen. Nun wird das Bildungs- und Forschungsangebot mit weiteren Technologieschwerpunkten ausgebaut.

Ab Herbst werden 150 zusätzliche Studienanfänger an den niederösterreichischen Fachhochschulen ihre akademische Laufbahn beginnen. Angeboten werden diese Plätze im Zuge der neuen Studiengänge für Agrartechnologie in Wieselburg, für Robotik in Wiener Neustadt, für Applied Data Science in Krems und St. Pölten sowie für Applied Chemistry in Krems.
Im Vollausbau werden in diesen Disziplinen insgesamt 450 Studienlätze zur Verfügung stehen. „Dabei zeigt sich auch der Schwerpunkt bei den MINT-Fächern, den wir gemeinsam mit den Hochschulen aufgrund der großen Nachfrage in der Wirtschaft forcieren“, erläutert Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Seit 2011 wurden die Budgetmittel um rund 25 Millionen Euro erhöht, wobei wir jährlich nunmehr knapp 100 Millionen Euro investieren. Damit belegen wir im Bundesländervergleich den zweiten Platz bei den Investitionen für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung“, so die Landeschefin weiter.

Internationale Anerkennung für übergreifende Wissenschaftsachse
Dass sich diese Mittel konkret auswirken, zeigt sich unter anderem an der Wissenschaftsachse des Landes, die von Krems und St. Pölten über Tulln und Klosterneuburg bis Wiener Neustadt reicht und internationale Anerkennung genießt. „Mit dem weiteren Ausbau des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg sichern wir außerdem, dass Niederösterreich als Standort für Spitzenforschung erweitert wird“, so Mikl-Leitner.
„Niederösterreich hat sich mittlerweile zum Hot-Spot für Wissenschaft und Forschung entwickelt. Gerade an den Fachhochschulen merken wir die stetige Entwicklung, denn heute gibt es bereits rund 2.500 FH-Absolventen pro Jahr in Niederösterreich“, betont Ulrike Prommer, Geschäftsführerin der IMC Fachhochschule Krems und Vizepräsidentin der Österreichischen Fachhochschulkonferenz. „2000 waren es noch 200. Vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit dem Land NOe wurde diese signifikante Steigerung möglich“, betont Prommer.

red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 15.02.2018