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20. Juli 2018

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Die internetgestützte Ökonomie betrieblicher Abläufe

Die internetgestützte Ökonomie betrieblicher Abläufe © Bilderbox.com

Die digitale Transformation wird nunmehr in vielen Unternehmen zur gelebten Realität. Der treibende Faktor dafür sind vor allem übergreifende Effekte zwischen Abteilungen, Betrieben oder auch Branchen, zwischen Technologie und Methodik sowie zwischen physisch analoger und digitaler Welt.

Technologische Innovationen gewinnen im betrieblichen Alltag immer mehr an Bedeutung. Vernetzung, Mobilität, Cloud oder Internet-of-Things (IoT) sind neben Sicherheit und Datenmanagement die wichtigsten Themen. Die Viefalt erschwert Unternehmen den Überblick zu bewahren und eine konventionelle IT-Umsetzung nur für einzelne Bereiche oder Anforderungen stößt hier rasch an Grenzen.
Experten raten zu einer strategischen Planung und zu einem übergreifenden Zusammenspiel von Kompetenzen. „Das reicht von ersten Datenmodellierungen über Integration der Daten bis zum Abbilden der Prozesse und Implementieren der Systeme,“ erläutert etwa Mark Winkler, Leiter des Bereiches Digitale Transformation bei Kapsch BusinessCom. Damit keine Fragmentierung dieser Disziplinen passiert, empfiehlt Winkler die Kombination von Technologie und Methodologie über sogenannte Data as a Service-Plattformen wie beispielsweise Tribefire von Braintribe.
Hier können Mitarbeiter aus verschiedenen Geschäftsbereichen virtualisierte Echtdaten aus unterschiedlichen Quellen als ganzheitliche Modelle nutzen. Dadurch ist unternehmerischer Nutzen der zentrale Ausgangspunkt und nicht etwa die bisher gebräuchliche Frage: Was ist technisch machbar? „Aussagekräftige Grundlagen für Budgetentscheidungen werden rasch machbar, und die Datenvirtualisierung ermöglicht bei Prototypen den raschen Übergang vom Test- in den Produktivbetrieb,“ so Winkler.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 27.03.2018