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14. Dezember 2017

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Breitband-Internet für mehr als 700 österreichische Gemeinden

Breitband-Internet für mehr als 700 österreichische Gemeinden© piqs.de/fluffisch

Erfreuliche Zwischenbilanz bei der Implementierung der Breitbandmilliarde.

In der zweiten Ausschreibungsrunde des Programms „Access“ vor dem Sommer haben dreizehn Telekom-Unternehmen Anträge eingereicht, um Breitbandinternet in 701 Gemeinden auszubauen. Sie bewarben sich um Fördersummen in der Gesamthöhe von 85 Millionen Euro. Im gleichzeitig ausgeschriebenen „Backhaul“-Programm haben fünfzehn Netzbetreiber Förderungen in der Höhe von insgesamt 21 Millionen Euro beantragt. Dazu kommt die Ausschreibung des Programms „Connect“, in dem Klein- und Mittelbetriebe sowie Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden.
 
Breitband für alle
Die drei Programme sind Teil der Breitbandstrategie des Bundes, die zum Ziel hat, bis 2020 alle österreichischen Haushalte und Betriebe an schnelles Breitbandinternet mit mindestens 100 Mbit pro Sekunde anzuschließen. „Wir bringen schnelles Internet ins ganze Land. Das nützt den Betrieben in den Regionen und steigert die Lebensqualität der Bevölkerung“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.
In der Programmlinie „Access“ wird das Breitbandnetz flächendeckend ausgebaut. Dafür standen in dieser Ausschreibung 80 Millionen Euro zur Verfügung. In „Backhaul“ werden Glasfaserinseln und unterversorgte Sendemasten an das Hauptnetz angebunden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Infrastrukturministerium aus der Breitbandmilliarde Förderzusagen über insgesamt 204 Millionen Euro vergeben. Die Mittel aus der Breitbandmilliarde werden von den privaten Netzbetreibern mit Investitionen in derselben Höhe verdoppelt.

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red, Economy Ausgabe Webartikel, 20.11.2017