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02. Dezember 2021

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Beschäftigung und Wachstum und Klima

Beschäftigung und Wachstum und Klima© NLK Filzwieser

Land Niederösterreich beschließt Strategie bis 2027. Nach 109 Millionen EU-Fördermittel für letzte Periode, weitere 122 Mio. Euro für regionale Schwerpunktsetzungen zu Leitthemen Arbeit, Wirtschaft und Umwelt.

(red/czaak) Die Niederösterreichische Landesregierung hat den landeseigenen Programmteil des österreichweiten Programms „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum und Übergang zu CO²-armen Wirtschaft“ für die Jahre 2021 bis 2027 mit dem darauf basierenden Finanzplan beschlossen. Für Österreichs größtes Bundesland stehen damit im Rahmen des europäischen IBW/EFRE-Programms in den nächsten Jahren exakt 122,1 Millionen Euro an EU-Mittel zur Verfügung.

Abbau wirtschaftlicher und sozialer Unterschiede
„Niederösterreich hat seit dem EU-Beitritt maßgeblich von der EU-Regionalpolitik profitiert. Diese EU-Regionalpolitik trägt wesentlich dazu bei, wirtschaftliche und soziale Unterschiede zwischen Europas Regionen abzubauen“, sagt Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau von Niederösterreich. „Damit wird die regionale Entwicklung in ganz Europa gefördert und so auch die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger positiv beeinflusst“, betont Niederösterreichs Landeschefin.

Im Rahmen der Programmlinie „IBW/EFRE 2021-2027“ werden Projekte gefördert, die in Niederösterreich vor allem den Ausbau der Forschung-, Technologie- und Innovationskapazitäten, die Energieeffizienz und Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von kleineren und mittleren Unternehmen (KMUs) vorantreiben sollen.

Standort Niederösterreich im Wettbewerb der Regionen Europas
„In der auslaufenden Förderperiode konnten im Programm ‚Investitionen in Beschäftigung und Wachstum‘ bisher 175 Projekte umgesetzt und rund 109 Millionen Euro an Fördermittel abgerufen werden. Damit werden Impulse für eine dynamisch innovationsgeleitete und nachhaltige Entwicklung des Landes und seiner Teilregionen gesetzt und der Standort Niederösterreich im Wettbewerb der Regionen Europas entsprechend gestärkt“, unterstreicht Martin Eichtinger, Europalandesrat.

„Niederösterreich investiert verstärkt in Nachhaltigkeit und Digitalisierung und hier leisten die EU-Mittel aus dem EFRE Programm einen entscheidenden Beitrag. Als Beispiele für die auslaufende Förderperiode sind etwa die Umsetzung des Technopolprogramms und die ecoplus Cluster Niederösterreich zu nennen, allesamt Projekte zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit“, betont auch Jochen Danninger, Landesrat für Wirtschaft- und Technologie.

Das österreichweite Programm „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum und den Übergang zu einer CO²-armen Wirtschaft 2021 bis 2027“ wird nun im aktuell laufenden Oktober gemeinsam mit dem niederösterreichischen Programmteil von der Österreichische Raumordnungskonferenz an die Europäische Kommission zur Genehmigung weitergeleitet. Eine Genehmigung des Programms durch die Europäische Kommission ist dann im 1. Quartal 2022 zu erwarten.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 08.10.2021