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19. October 2019

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„Am Ende des Tages muss es bezahlt werden.“

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Anlässlich der Krone E-Mobility-Days am Red-Bull-Ring erörtern die Wirecard-Manager Roland Toch und Jan Rübel im economy-Gespräch zeitgemäße Mobilitätskonzepte und übergreifende Plattformen entlang moderner Lebenswelten von Konsumenten.

Economy: Krone E-Mobility-Days 2019, wir sind hier am Wirecard-Stand: Roland Toch, Managing Director CEE, Wirecard ist wieder Partner, was waren bzw. sind die Beweggründe für das Engagement?

Roland Toch: Wir sind von Anfang an bei diesem Event dabei. Es geht um das Thema Mobilität und in dem Kontext auch um Nah- und Fernverkehr und Möglichkeiten wie etwa Car-Sharing.
Somit ist E-Mobilität ein ganz wichtiges Thema für uns, da Payment von vornherein mit bedacht werden muss und das ist auch der Grund warum wir da sind.
Heuer ist noch zusätzlich das Recruiting ein Thema. Wir haben mit Schülern und Studenten eine Podiumsdiskussion gehabt, wo es um den Wirtschaftsstandort Steiermark geht, um Weiterentwicklung, aber auch um humane Ressourcen und wo entwickelt sich das hin. Also für uns eine sehr gute Plattform um neue Talente gewinnen zu können.

Economy: Was sind die Schwerpunktthemen, welche die jungen Menschen jobspezifisch interessieren?

Toch: Wenn man heute aus Schule oder Studium herauskommt, dann möchte man wissen wer der Arbeitgeber sein wird und deshalb präsentieren wir uns auch direkt an den Schulen, auf den Unis und an den FHs und machen die Marke Wirecard entsprechend bekannt.
Zum Teil kennt man Wirecard bereits, zum Teil müssen wir nachschärfen. Wir suchen immer wieder neue humane Ressourcen, ob in Technik oder kaufmännischen Bereichen und deshalb ist Recruiting für uns ein ganz wichtiges Thema.

Economy: Jan Rübel, Head of Sales bei Wirecard für den Travel- und Mobility-Bereich. Welche neuen Trends gibt’s bei der Thematik?

Jan Rübel: Wir sehen die größten Trends in der sogenannten Connected-Mobility. Vom selbstfahrenden, kommunizierenden Auto und dazu das Thema rund um New Mobility. Also nicht nur das Auto an sich, sondern umfassende Mobilitätsplattformen.
Hier sehen wir, dass die Automobilhersteller zu Marktplätzen tendieren, weg gehen von ihrem eigentlichen Kernprodukt Auto und hingehen zu einem ganzheitlichen Mobilitätserlebnis.
Für uns ist das sehr positiv, weil am Ende des Tages muss es bezahlt werden.

Economy: Schwerpunktthema Bezahlung - das betrifft aber nicht nur das genannte Beispiel Automobilhersteller, sondern sicher auch den gesamten öffentlichen Infrastrukturbereich?

Rübel: Absolut. Es ist ein komplettes Mobilitätserlebnis, das Konsumenten erwarten. Dass man weiß, wie kommt man von A nach B, über mehrere Transportmöglichkeiten hinweg.
Sei es mit dem Elektroroller die ersten 500 Meter zum Bahnhof, dann mit der ÖBB weiter und dann vielleicht mit einem Car-Sharing Dienst bis zu seiner Endstation.

Economy: Stichwort unternehmensübergreifende Plattformen. Wie ist die Bereitschaft der Betriebe sich daran zu beteiligen?

Rübel: Das wächst immer mehr. Wir promoten das Thema offene Plattformen und hier nicht nur für den Bereich Payment und das sehen wir auch bei den Marktteilnehmern im Mobilitätsbereich immer mehr.
Man ist nicht nur Gegner oder Mitbewerber, sondern arbeitet zusammen und sieht, es macht Sinn, Lösungen zu verknüpfen, weil das für den Nutzer entsprechend von Vorteil ist.

Toch: Es gibt viele dieser Entwicklungen und Innovationen, die wir entsprechend anbieten und wir suchen hier auch immer Partner für gemeinsame Realisierungen.
Es zeigt eigentlich nur auf, dass Wirecard, wie vorher beschrieben, immer am Puls der Zeit ist.

Anm. d. Redaktion: Der zweite Teil des Gespräches mit Roland Toch und Jan Rübel zu den Themen Mehrwert für Kunden und neue Business-Modelle mittels Kooperationen erscheint kommenden Dienstag, den 15. Oktober.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 07.10.2019