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22. November 2017

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Protecting Digital Industries

Protecting Digital Industries© piqs.de/priem

Neues EU Projekt für mehr Sicherheit im Internet der Dinge.

Beim neuen EU-Projekt „Protecting Digital Industries“ steht das automatisierte Risikomanagement bei IoT-Systemen im Bereich kritischer Infrastrukturen wie Verkehr, Energie oder Gesundheit im Mittelpunkt. Fujitsu Technologies verantwortet dabei die technische Leitung. Das Projekt mit 14 Partnern aus neun EU-Staaten läuft von Januar 2018 bis Dezember 2020 und wird von dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 finanziert.

Die nächste Generation der IoT Services
Protecting Digital Industries befasst sich im wesentlichen mit den Sicherheitsrisiken am Rande von Netzwerken, wo viele und unübersichtliche Richtlinien bezüglich IoT-Geräten eine neue Herangehensweise erfordern, die auf dem Einsatz von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz basiert. Ziel es Projektes ist, das allgemeine Schutzniveau für Industrie, Verbraucher und Gesellschaft deutlich anzuheben.
Das EU-Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit von Fujitsu und anderen weltweit führenden Unternehmen von IoT Services und Cyber Security. Es soll die nächste Generation an dynamischen, dezentralisierten IoT-Systemen sicher machen. Forschungspartner entwickeln eine ganze Bandbreite an offenen, skalierbaren, datengesteuerten End-to-End-Sicherheitsservices rund um das Konzept von vorausschauender IoT-Sicherheit.

Fujitsu-Kompetenzzentrum in München ausschlaggebend für Lead-Vergabe
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Big Data soll das Sicherheitsverhalten von IoT-Objekten vorweggenommen und realistische Industrie 4.0 Anwendungsszenarien entwickelt werden. Die Lösungen und Empfehlungen, die diesem Projekt entspringen, sollen es IoT-Plattformanbietern, IoT-Lösungsintegratoren und IoT-Geräteherstellern ermöglichen, sichere Produkte und Services anzubieten, die sowohl bestehenden wie auch zukünftigen Sicherheitsanforderungen entsprechen. 
Fujitsu erlangte die technische Leitung des von der EU finanzierten Projekts aufgrund seiner weltweilt führenden Position in puncto IoT. „Ausschlaggebend dafür waren die Industrie 4.0 Aktivitäten des Unternehmens sowie das neue Industrie 4.0 Kompetenzzentrum in München,“ so das Unternehmen in einer Aussendung. Im neuen Kompetenzzentrum bündeln sich Fujitsus industrielles IoT-Know-how, die IoT-Plattform, Management von Geräten und Diensten sowie die praktische Produktionserfahrung von Fujitsu. Dem Kompetenzzentrum gehören ca. 300 Experten in Europa und aus Japan an, die Kunden von der Projektdefinition über Wirksamkeitsnachweistests bis hin zur vollständigen Einführung begleiten.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 14.11.2017