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21. October 2018

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Persönlicher Mehrwert

Persönlicher Mehrwert© Bilderbox.com

Früher orientierte sich die IT am technologisch Machbaren, heute zählt der praktische Bedarf der Anwender. Internetgestützte Systeme erlauben dabei vielfältige Einsatzgebiete quer durch alle Branchen. Ein zunehmender Bestandteil ist die Einbindung Sozialer Medien.

Das deutsche Immobilienportal Salz&Brot bietet Wohnungsanbote, die nach Kriterien wie Stadt, Viertel oder Mietpreis gesucht werden können. Via Facebook setzen die Betreiber zudem auf Regionalisierung und betreiben zahlreiche Seiten für einzelne Städte oder Ballungszentren. Zur schnelleren Information der Nutzer wurde sodann WhatsApp eingeführt und nach praxisorientierter Prüfung entschied sich Salz&Brot für „WhatsATool“ des Dialogdienstleisters atms.

Tourismus und IT-Dienstleistung
Auf diesen multimedialen Servicekanal setzt auch der Tourismusverband Saalbach Hinterglemm. Über die auf der Webseite integrierte atms-Schnittstelle passiert der Kontakt mit den Urlaubern zu Themen wie Pisten, Wetter oder Gastronomie. „Direkte und unkomplizierte Dialoge via WhatsApp sind ein weiterer Baustein unserer Community-Strategie für unsere Gäste,“ so Paul Kubalek vom TV Saalbach Hinterglemm. Die Gemeinde Leobersdorf setzt wiederum auf WhatsApp um Bürger mit Infos zu Baustellen, Sicherheitswarnungen oder Freizeittipps zu versorgen. „Wir möchten den Bürger dort erreichen, wo er gerade ist,“ sagt Vizebürgermeister Harald Sorger.
Zentraler Bestandteil im Kommunikationsmix ist das Telefon und auch hier ermöglichen webbasierte Netzwerke (VoIP) bedarfsorientierte Einsatzgebiete. Beim IT-Dienstleister ITSDONE löste atms mit einer VoIP-Anlage die Integration aller Standorte und die Einbindung des hausinternen Callcenters, inklusive Smartphone-Nutzer. „Gerade KMU können im Kundenservice digitale Dialoglösungen einfach und bedarfsorientiert nutzen. Aufholbedarf gibt es noch in der Nachbetreuung, besonders in Handwerk und Gewerbe,“ erläutert Markus Buchner, Geschäftsführer von atms.

Das wichtigste Glied digitaler Wertschöpfungsketten
Das letzte Glied betrieblicher Wertschöpfungsketten ist Abrechnung und Bezahlung und auch hier dienen digitale Dienste zur Steigerung von unternehmerischer Ökonomie und Mehrwert für den Kunden. Der Online-Shop „Big Power“ setzt auf Schinken-Chips in der Dose, dahinter steht die junge Generation einer steirischen Landwirtsfamilie mit Schwerpunkt auf nachhaltige Fleischproduktion. Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Geschmacksvarianten, können sich die privaten und gewerblichen Kunden auch über Rezepturen informieren oder ein eigenes Konto für Bestellungen und Rechnungen anlegen.
Für die Bezahllösung wurde Wirecard CEE engagiert, neben der Integration aller gängigen Zahlungsmittel wie Sofort Überweisung, Kreditkarten oder PayPal über eine einzige zertifizierte Schnittstelle, war auch die flexible Erweiterungsmöglichkeit für die Einbindung mobiler Endgeräte und eine etwaige Internationalisierung wesentliche Entscheidungskriterien.
„Die Online-Bezahlungslösung sowie der Service im Hintergrund funktionieren einwandfrei und damit sind auch für Kunden und Lieferanten einwandfreie Abläufe gewährleistet,“ so Laura Habel, Geschäftsführerin von Big Power. „Anwendergerechte Usability und die technisch verlässliche Integration intuitiver Bezahlprozesse in das vertraute Erscheinungsbild des Shops sind generell zentrale Erfolgfaktoren für Online-Shops,“ ergänzt Roland Toch, Managing Director von Wirecard CEE.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 03.09.2018