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28. September 2020

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Kostenlose Geschäftshilfe für Händler und Dienstleister

Kostenlose Geschäftshilfe für Händler und Dienstleister © pexels.com/Inga Seliverstova

Wirecard startet umfangreiche Unterstützung der krisenbedingt besonders betroffenen Einzelhändler und Dienstleister. Breite Anbotspalette für Online-Shops, Point-of-Sale und Betriebe ohne Online-Präsenz.

(Christian Czaak) Während die Industrie ihre Produktion etwa über Remote-Working und Cloud-Computing einigermaßen aufrecht erhalten kann, sind nahezu alle stationären Einzelhandelsbetriebe und Dienstleister durch die Corona-Krise komplett still gelegt. Der internationale Zahlungsdienstleister Wirecard startet nun eine Initiative, um diese besonders von den Einschränkungen betroffenen Branchen und Unternehmen kostenlos zu unterstützen.

„Ein Großteil der stationären Händler und Dienstleister musste ihr Geschäft aufgrund der neuen Richtlinien stilllegen und steht vor Existenzproblemen. In diesen wirtschaftlich überaus herausfordernden Zeiten müssen Unternehmen mehr denn je zusammenhalten und aufeinander achten“, erläutert Roland Toch, Managing Director von Wirecard Central Eastern Europe gegenüber economy.

Verkaufen über eigenen Onlineshop
Ein Bestandteil des aktuellen Unterstützungspaketes von Wirecard ist das Shopsystem „SUPR“ für einen einfachen Einstieg in den E-Commerce. Der Internet-Shop wird für Betriebe inklusive der Bezahllösung „Smart Tarif“ für einen Zeitraum von sechs Monaten kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Damit wird die sofortige Umsetzung eines eigenen Onlineshops ermöglicht und die Betriebe können ohne direkten Kundenkontakt ihre Stammkunden, Neukunden oder Freunde und Partner beliefern“, sagt Toch.

Internationale Shop-Lösung
Für Händler, die möglichst zeitnah über eine weitergehende, auch international einsetzbare Online-Präsenz verfügen wollen, bietet Wirecard das sogenannte Checkout-Portal an. Betriebe können damit Kunden eine bequeme und sichere Zahlung ermöglichen, da bereits alle gängigen Zahlungsarten (Anm. zB. Kreditkarten, Sofort oder PayPal) integriert sind und angeboten werden.

Das Checkout Portal ist über standardisierte Schnittstellen mit allen gängigen Shop-Systemen (Anm. zB. Magento, WooCommerce oder Shopware) einfach und sicher verknüpfbar. Die entsprechenden Shop-Extensions erhalten Händler von Wirecard kostenlos und das gesamte Checkout-Portal ist ab sofort für die ersten sechs Monate gebührenfrei verfügbar. „Wir bieten Händlern zudem kostenlos Beratungen und Workshops zur Optimierung ihrer Online-Präsenz an“, ergänzt Roland Toch.

Kostenlose Angebote für Point-of-Sale
Darüber hinaus bietet Wirecard Händlern, die auf persönliche Interaktionen angewiesen sind, die Bereitstellung eines smarten Terminals direkt für den Point-of-Sale an. Dieses technologisch letztaktuelle Zahlungsterminal wird mit einem leistungsfähigen Android-Betriebssystem betrieben.

Den Händler-Kunden wird damit eine sichere sowie kontaktlose Zahlung ermöglicht. „Auch diese Anwendung stellt Wirecard den Betrieben ab sofort und für die ersten sechs Monate kostenfrei zur Verfügung“, unterstreicht Toch.

Unterstützung für Betriebe ohne Online-Präsenz
Ein weiteres aktuell kostenloses Service von Wirecard ist für Unternehmen jeder Art geeignet. Mittels „Pay-by-Link“ können die Betriebe ihren Kunden auch ohne Online-Präsenz (oder in Ergänzung dazu) digitale Bezahlmöglichkeiten anbieten. Restaurants oder Bäckereien können die Lösung auch nutzen, um etwa Vorbestellungen entgegenzunehmen.

Der Zahlungslink kann vor Erbringung der Dienstleistung oder Lieferung der Ware via E-Mail oder Textnachricht (Anm. über WhatsApp oder sms) an den Kunden versendet werden. „Das sichert die Bezahlung und macht den Einsatz von Bargeld überflüssig“, so Wirecard-Manager Roland Toch zu economy.

(Anm. der Redaktion: Über die gemeinsame Initiative von Wirecard und Futur/io mit weiteren Technologieführern wie SAP und Deutsche Telekom mittels der Plattform „Innovationfornow“ lesen Sie im Text „Deutsche Technologieführer starten Corona-Plattform“)

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 02.04.2020