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21. October 2018

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Kombinierte Zielgruppen für neue Wertschöpfungsketten

Kombinierte Zielgruppen für neue Wertschöpfungsketten© Bilderbox.com

Der Handel gilt als besonders von der Digitalisierung betroffene Branche.

Fragt man Unternehmensgründer im Handelssegment nach relevanten Kriterien für einen gelungenen Markteintritt, so kommen als entscheidende Faktoren ein Alleinstellungsmerkmal bei Produkten für möglichst unterschiedliche Zielgruppen sowie eine vielfältige und serviceorientierte Kundenbetreuung.
Manchmal kann das Rezept für eine Gründung aber auch ganz einfach sein oder wie im Falle des Onlineshops „Judith und die Torten“ primär einmal süß. Die gelernte Konditorin Judith Walli bietet über ihren Online-Shop neben zahlreichen Torten und Backwaren auch Süßspeisen für andere Betriebe an.

Private und gewerbliche Kunden
Bedingt durch die Strategie sowohl private Konsumenten wie auch Unternehmen anzusprechen, werden über eine „Torten-Akademie“ persönliche Kursanbote mit der Chefin angeboten, wo Kunden in unterschiedlichen Themen-Seminaren in die Kunst der Zuckerbäckerei eingeführt werden und auch noch fortgeschrittene Konditoren die neuesten Techniken und Trends lernen können. Zuletzt folgte nun auch ein eigener Bereich für Torten- und Backzubehör.
Alle Produkte und Dienstleistungen für private wie gewerbliche Zielgruppen werden bis hin zu Kauf und Abrechnung über den Online-Shop abgewickelt. Für die Gestaltung einer komplett digitalisierten Wertschöpfungskette mit nahtloser Implementierung und Abwicklung der finalen Bezahlung wurde Wirecard CEE engagiert. Integration und Nutzung der gängigsten Zahlungsmittel wie etwa Kreditkarten, Paypal oder Sofort Überweisung wurde über die sogenannte Wirecard Checkout Page realisiert. Damit werden sämtliche Transaktionen sicher und einfach über eine einzige zertifizierte Schnittstelle abgewickelt.

Geschäftsfall als komplettes Ökosystem 
„Ein Full Service Provider bietet kanalübergreifende Services, die den logischen Anwendungsfällen von Konsumenten folgen und keine Grenzen zwischen Zahlung, Kundenbindung oder Rabattierung ziehen. Der Geschäftsfall wird als komplettes Ökosystem betrachtet, welches zentral gesteuert und bedient werden kann“, erläutert Roland Toch, Manging Director von Wirecard CEE. Generell empfehlen Handelsexperten sich nicht für jeden Teilbereich den günstigsten Anbieter zu holen, sondern nach ganzheitlichen Lösungen von Spezialisten zu suchen, die Erfahrung mit dem Verhalten von Konsumenten haben und danach gestaltete Wertschöpfungsketten abbilden können.
„Die Entwicklung geht vom Offline- zum sogenannten Omnichannel-Handel, das bedeutet vom stationären Geschäft mit dem klassischen Filialbetrieb über Online-Shops mit bestmöglicher Nutzung auch über alle mobilen Endgeräte bis hin zu Innovationen wie sogenannte Beacon-Aufkleber in der Filiale, die dann spezifische Sonderangebote auf das Smartphone des Kunden spielen“, so Christian Renk, Geschäftsführer des Zahlungsdienstleisters Klarna Austria zu weiteren Trends.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 05.02.2018