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19. Juli 2018

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Kaum wirksamer Schutz gegen Cyber-Attacken

Kaum wirksamer Schutz gegen Cyber-Attacken© Fujitsu Technologies

Die Digitalisierung fordert von Unternehmen die ständige Verbindung neuer Technologien mit vorhandenen Lösungen.

Ein Expertenkommentar von Wilhelm Petersmann, Managing Director Austria & Switzerland bei Fujitsu. Regelmäßig werden Innovationen in den Bereichen Produkte, Services und Lösungen auf den Markt gebracht, die Unternehmen bei ihren Arbeitsprozessen unterstützen. Für den sicheren Umgang mit diesen Technologien ist es enorm wichtig, die grundlegenden IT-Sicherheitsprozesse entsprechend auf dem neuesten Stand zu halten.

Schnelle Einfallstore für Kriminelle
Spannenderweise hat das internationale Fujitsu Security Operations Center genau in diesem Bereich die größten Risiken für Unternehmen im Jahr 2017 identifiziert. Sicherheitsforscher sagen voraus, dass auch in Zukunft schwache Sicherheitsmaßnahmen schnelle Einfallstore für Kriminelle bieten. Eine erstaunlich hohe Anzahl an Unternehmen kommt den einfachen und doch wichtigen Aufgaben zur Minimierung der Sicherheitsrisiken momentan nicht nach. Dabei könnten Anwender gegen diese Bedrohung sehr einfach vorgehen.

Existenzielle Schäden für Unternehmen
Es gibt bereits simple Maßnahmen, mit denen sie sich umgehend gegen Cyber-Attacken wappnen können. Dazu zählen mehr Patches für Sicherheitslücken und ein kontrollierter Zugriff auf geschäftskritische Systeme. Generell gilt: Jeder Schritt hin zu mehr Cyber-Security bedeutet eine exponentielle Abnahme an Angriffsmöglichkeiten. Das ist erstrebenswert, denn Attacken bergen nicht nur ein finanzielles Risiko – im schlimmsten Fall kann der Verlust- oder Diebstahl von Daten auch den Ruf eines Unternehmens dauerhaft schädigen und unkalkulierbare Kosten verursachen.

Links

Wilhelm Petersmann, Economy Ausgabe Webartikel, 19.03.2018