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19. September 2019

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Die Basis aller digitalen Anwendungen

Die Basis aller digitalen Anwendungen© Bilderbox.com

Moderne Netzwerke verbinden bestehende IT-Infrastrukturen mit neuen digitalen Services.

(red/czaak) Aktuelle IT-Architekturen inkludieren bestehende IT-Systeme, Cloud-Dienste, IoT oder auch Multimedia-Systeme und Sicherheitslösungen. Das Netzwerk sorgt dabei für die ausfallssichere Verknüpfung und die Verfügbarkeit einzelner Segmente oder die flexible Anwendung mehrerer Dienste gemeinsam.

Letztaktuelle Infrastruktur für Großveranstaltungen

Der Fußballverein Austria Wien hat mit der neuen Generali Arena ein modernes Stadium, in dem auch internationale UEFA-Spiele ausgetragen werden. Viele Menschen und große Ereignisse stellen entsprechend hohe Anforderungen an die Infrastruktur einer solchen Anlage. „Innovation, bestmöglicher Service für unsere Fans und maximale Sicherheit waren wichtige Vorgaben“, so Markus Kraetschmer, CEO des FK Austria Wien. Um sämtliche Anforderungen zu gewährleisten, wurde Kapsch BusinessCom als Systemintegrator für die Bereiche Netzwerk, Sicherheitssysteme und Medientechnik beauftragt.

Als Basis dient nun ein Konzept mit W-Lan-Komponenten und über 40 Verteilknoten, für die Sicherheit sorgen zwei redundante Firewalls. Die physische Sicherheit der Besucher wird wiederum über 80 Kameras gewährleistet und mittels eines voll digitalisierten Zutrittskontrollsystems. Zentraler Bestandteil der Medientechnik sind Video-, Ton- und Lichtsysteme in den Logen und weiteren Räumlichkeiten. Mittels einer eigenen App können auch Funktionen wie Beschattung, Klimaanlagen gesteuert werden und spezielle Dockingstationen für iPads schützen diese vor Diebstahl.

Standortübergreifende Produktionsketten
Für internationale Unternehmen mit ihren oftmals komplexen abteilungs- und standortübergreifenden Produktionsketten und IT-Systemen dienen dann hybride Netzwerke. Hier werden bestehende Infrastrukturen mit internetbasierenden VPN-Lösungen kombiniert und eine Software übernimmt die Steuerung. Damit können verschiedene IT-Services für verschiedene Standorte oder Anwendungen zentral gesteuert und etwa auch der verbundene Datenverkehr individuell priorisiert werden.

Primetals ist ein weltweit tätiger Betrieb für Anlagenbau, Engineering und Lifecycle-Services in der Metallindustrie. Das Unternehmen beauftragte T-Systems mit dem Neuaufbau seiner IT-Infrastruktur und der zentralen Vernetzung seiner weltweit 80 Standorte über ein hochverfügbares und schnelles Netzwerk auf MPLS-Basis (Multi-Protocol-Level-Services). Weitere Bestandteile waren die Anbindung der vier internationalen Hubs in Wien, Singapur, Shanghai und Chicago und eine Back-up Lösung.

„Das neue Netzwerk ist Grundlage für die Zentralisierung weiterer IT-Services und garantiert höchste Verfügbarkeit mit der flexiblen Priorisierung verschiedener Anwendungen und des damit verbundenen Datenverkehrs“, so Gernot Weichbold, Regional Sales Manager bei T-Systems Austria.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 28.05.2019