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19. Juli 2018

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Der neue Goldschatz von Unternehmen

Der neue Goldschatz von Unternehmen© Kapsch BusinessCom

Daten in den unterschiedlichsten Formen und Rollen nehmen in den Betrieben eine zunehmend bedeutende Rolle ein. Ein Expertenkommentar von Alexander Raab, Solution Designer bei Kapsch BusinessCom.

"Daten sind das neue Gold von Unternehmen" hört man permanent im Zusammenhang mit dem Schlagwort Big Data. Doch wie lagert und sichert man seinen „Goldschatz“ am besten? Wie stellt man sicher, dass bei einem Systemausfall oder -absturz die Daten unbeschadet bleiben und gegebenenfalls jederzeit wieder hergestellt werden können? Wo gibt es Schutz in Katastrophenfällen wie Brand oder Diebstahl?

Aufholbedarf für kleinere und mittlere Unternehmen
Um die Daten unabhängig von jedem denkbaren negativen Ereignis verfügbar zu halten, sind Backup-Lösungen nötig und diese müssen die individuellen Anforderungen eines Unternehmens beispielsweise an Skalierbarkeit, Integrität oder auch Geschwindigkeit erfüllen. Auch die Georedundanz ist hier ein wichtiger Punkt: das bedeutet Sicherung und etwaige Verfügbarkeit der Daten an einem zweiten Ort, unabhängig vom Unternehmenssitz. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen haben hier oftmals noch Aufholbedarf.
Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis zeigen, dass bei Datenverlust eine Wiederherstellung der Daten oft nicht mehr in vollem Umfang möglich ist und somit ein Systemausfall großen Schaden anrichten kann - aus finanzieller wie auch aus Imagesicht des betroffenen Unternehmens. Eine Lösung kann hier ein Backup in einer Private Cloud sein. Und für Betriebe mit nur einem Standort oder einer kleinen IT-Infrastruktur eignet sich eine solche Backup-Lösung dann als Managed Service über einen spezialisierten Dienstleister, auf Basis aktuellster Sicherheitsstandards.

Verschlüsselte Kommunikation zwischen verschiedenen Standorten
Dieses sogenannte "Backup as a Service" löst bestehende Bandsysteme oder zusätzlich extern gelagerte Festplatten problemlos ab. Wichtig ist dabei, dass die Daten nicht "irgendwo" in der Cloud liegen. In Österreich ist ein solches Service aus einem heimischen Hochsicherheitsrechenzentrum heraus möglich, wo die Daten gespeichert und vor Diebstahl oder Umwelteinflüssen gesichert sind. Der IT-Verantwortliche vor Ort bekommt ein Dashboard, wo er seine Daten immer im Blick und die Backup-Einstellungen selbst im Griff hat.
Er behält also volle Kontrolle und erhält dabei in Ergänzung zu seiner eigenen Infrastruktur nur noch ein kleines Gerät. Diese notwendige Hardware wird nach den Unternehmensanforderungen ausgewählt und ins Netzwerk eingebunden. Damit ist dann etwa auch eine verschlüsselte Kommunikation zwischen verschiedenen Standorten möglich und eine solche sogenannte "Site-to-Site-Replikation" schafft zusätzliche Absicherung.
Dieses "Backup as a Service" spart als Datenspeicherungs- und Sicherungs-Modell nicht nur Platz, sondern auch Kosten dank hoher und zudem flexibler Skalierbarkeit. Denn bezahlt wird selbstverständlich nur, was auch tatsächlich an Speicherplatz und Bandbreite genutzt wird. Und bei betrieblichen Veränderungen lässt sich diese Lösung rasch und unkompliziert an die neuen Gegebenheiten anpassen. Zudem können die Daten durch Betrieb und Management aus einem Hochsicherheitsrechenzentrum heraus mit vergleichweise wenig Aufwand auch vor Cyberangriffen, Diebstahl und anderen externen oder internen Einflüssen geschützt werden. Die letzten Attacken haben diese Notwendigkeit einmal mehr auch kleineren Unternehmen aufgezeigt.

Links

Alexander Raab, Economy Ausgabe Webartikel, 17.04.2018