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26. Februar 2021

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Auch Maschinen brauchen einen Leibwächter

Auch Maschinen brauchen einen Leibwächter© Pexels.com/cottonbro 5474296

Ein Drittel der Industrie-Maschinen nutzt unsichere Software. Parallel nehmen Hacker zunehmend maschinelle Steuerungs-Systeme ins Visier. Magenta Industrial Security von Deutscher Telekom und T-Systems integriert nun Cyberabwehr für IT und vernetzte Anlagen.

(red/cc) Cyberattacken auf Unternehmen nehmen kontinuierlich zu. Das Security Operations Center (SOC) der Deutschen Telekom registriert und blockt Tag für Tag viele Millionen Angriffe auf Firmen wie Verwaltung. Bis dato waren die mehrheitlichen Angriffsziele betriebliche Netzwerke und IT-Systeme. In Zeiten von Industrie 4.0 und Internet-of-Things geraten nun immer öfter vernetzte Maschinen ins Visier der Hacker.

Die Software dieser maschinellen Systeme lässt sich schwer aktualisieren, rund ein Drittel verwenden etwa veraltete Windows-Versionen. Hier gibt es keinen Support mehr und entsprechend existieren Lücken für Angreifer. Gleichzeitig sind in Unternehmen für Maschinen und IT oft verschiedene Teams verantwortlich und das erschwert wiederum den übergreifenden Blick auf Angriffe.

Neues Angebot von Deutscher Telekom und T-Systems
Ein neues Angebot von Deutscher Telekom und T-Systems soll nun verstärkten Schutz bieten. Der sogenannte Magenta Industrial Security spannt dabei einen Schirm über die zunehmend vernetzten Steuerungssysteme von Unternehmen und Verwaltung. „Direkte Angriffe auf Anlagen legen die Produktion lahm, Hacker erbeuten geschäftskritische Daten. Dagegen sichern wir unsere Kunden“, sagt Thomas Fetten, CEO der Deutschen Telekom Security.

Die Telekom-Security als Sicherheitssparte des Konzerns bietet der Wirtschaft ein integriertes Security-Operation-Center (SOC) für Maschinen und IT. Dort fließen alle sicherheitsrelevanten Informationen zusammen und zur Abwehr nutzen die Cyberexperten Spezialsoftware und Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Deutsche Telekom betreibt einen internationalen Verbund solcher Zentren.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 23.02.2021