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23. April 2018

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Internet der Dinge

Internet der DingeBilderbox.com

... kann bis 2025 weltweit bis zu 11 Billionen Dollar Mehrwert schaffen. McKinsey-Studie sieht Anwender stark profitieren und Fabriken, Städte und Gesundheitswesen als wichtigste Umsetzungsbereiche.

Das Internet der Dinge als intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über das Internet kann einen weltweiten wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 11 Billionen Dollar im Jahr 2025 schaffen.
Dies entspräche dann rund 11 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Den potenziell größten Einfluss hat das "Internet of Things" (IoT) in Fabriken (bis zu 3,7 Billionen Dollar wirtschaftlicher Mehrwert), Städten (1,7 Billionen Dollar) und im Gesundheitswesen (1,6 Billionen Dollar).

Neue datenbasierte Geschäftsmodelle
90 Prozent des gesamten Mehrwerts wird Unternehmen oder Verbrauchern zu Gute kommen, etwa durch günstigere Preise oder Zeitersparnis. Gleichzeitig wird das Internet der Dinge die Grenzen zwischen Technologiefirmen und traditionellen Unternehmen aufweichen und neue, datenbasierte Geschäftsmodelle ermöglichen.
Diese Ergebnisse zeigt eine aktuelle Studie des McKinsey Global Institute (MGI) mit dem Titel "The Internet of Things: Mapping the value beyond the hype" hervor. Für die Analyse untersuchte das Forschungsinstitut der Unternehmensberatung McKinsey & Company über 100 Anwendungsfelder in neun Bereichen.
Das McKinsey Global Institute (MGI) erstellt als Forschungseinrichtung von McKinsey & Company regelmäßig Studien zu ökonomischen Fragen und Trends. Gegründet wurde der Think Tank 1990 in Washington D.C.

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apa/red/cc, Economy Ausgabe 999999, 29.06.2015

Familienbeihilfe und Unternehmerportal

Familienbeihilfe und Unternehmerportalpiqs.de/sabs

... als beste E-Government Projekte ausgezeichnet. BM für Finanzen erhält bei „Zukunftskongress Staat & Verwaltung“ in Berlin zwei Preise.

Die Antraglose Familienbeihilfe (ALF) und das Unternehmensserviceportal (USP) des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) erzielten bei der Preisverleihung des 15. E-Government-Wettbewerbs in Berlin Spitzenplatzierungen.
Die Antraglose Familienbeihilfe wurde in der Kategorie "Bestes E-Government-Projekt 2015" mit dem 1. Preis ausgezeichnet, das Unternehmensserviceportal belegte in der Kategorie "Erfolgreichstes Kooperationsprojekt 2015" den zweiten Platz.

Der seit 2000 stattfindende eGovernment-Wettbewerb zeichnet jährlich innovative E-Government-Lösungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz aus, die einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung leisten.
"Das hervorragende Abschneiden des Österreichischen Finanzministeriums zeigt, dass das BMF im Bereich E-Government nach wie vor an der Spitze steht. Unsere innovativen Lösungen helfen, Bürokratie abzubauen und machen die Verwaltung kostengünstiger, bürgerfreundlicher und effizienter", freut sich Finanzminister Hans Jörg Schelling.

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apa/red, Economy Ausgabe 999999, 29.06.2015

Die neue industrielle Revolution

Die neue industrielle Revolutionpiqs.de/David Ohmer

Initiative für Industrie 4.0 unter Federführung von BMVIT und IV-Präsident Georg Kapsch sowie FEEI-Chefin Brigitte Ederer und weiteren Partnern gestartet.

Österreich soll seine Chance im aktuellen industriellen Wandel nützen. Die produzierende Wirtschaft befindet sich mitten in der vierten industriellen Revolution. Damit Österreich diese Umwälzungen zu seinem Vorteil nutzt, haben das BM für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), die Industriellenvereinigung (IV), die Bundesarbeitskammer (AK), die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), der Fachverband der Maschinen- und Metallwaren-Industrie (FMMI) und der Fachverband der Elektro- und Elektronik-Industrie (FEEI) den Verein "Industrie 4.0 Österreich - die Plattform für intelligente Produktion" gegründet.
Unter dem Schlagwort "Industrie 4.0" werden mehrere Entwicklungen zusammengefasst, vor allem die Verschmelzung klassischer Produktionstechniken mit digitalen Technologien in einem "Internet der Dinge", in dem Maschinen, Werkstoffe und Produkte selbstständig miteinander kommunizieren.
Dieser Wandel gilt als die vierte industrielle Revolution nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung. Zweck des neuen Vereins ist, zukünftige Entwicklungen und Innovationen in der industriellen Produktion bestmöglich für alle Beteiligten zu nutzen sowie einen Beitrag zur Stärkung Österreichs als zukunftsfähigen Produktionsstandort zu leisten.

Bildung als Schlüsselfaktor für Wohlstand und Beschäftigung
"Die produzierende Industrie ist der Schlüsselfaktor für Wohlstand und Beschäftigung und Basis für wertschöpfungsstarke Dienstleistung. Durch Industrie 4.0 wird sich die Arbeitswelt verändern, in welcher der Mensch im Mittelpunkt steht,“ betont Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV).
„Wir brauchen ein Bildungssystem, das einerseits den Erwerb von Allgemeinbildung in möglichst allen Lebensbereichen fördert - denn das ist die Basis für Neugier und für das Mehr-Lernen-Wollen - und andererseits die MINT- und IT-Kompetenzen stärkt,“ so Kapsch weiter.
"Industrie 4.0 ist Realität und verändert grundlegend die Art, wie wir produzieren und arbeiten. Die industrielle Revolution als Bedrohung zu sehen, bringt uns nicht weiter. Ich bin deshalb sehr glücklich, dass wir unsere Partnerschaft in einem Verein besiegeln konnten, um Industrie 4.0 in Österreich gemeinsam als Chance wahrzunehmen", erläutert Technologieminister Alois Stöger.

Enorme Möglichkeiten für Wertschöpfung und Innovation
"Ohne Industrie 4.0 wird die Produktion nicht in Europa bleiben. Es ist die große Chance, den internationalen Wettbewerb nicht mehr ausschließlich über Standortkosten führen zu müssen, sondern mit Know-how und gesteigerter Ressourceneffizienz entscheidende Wettbewerbsvorteile zu erzielen", so Brigitte Ederer, Präsidentin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).
"Vor allem für die Elektro- und Elektronikindustrie als Anbieter von Schlüsseltechnologien und Lösungen bedeutet die Digitalisierung der Produktion enorme Möglichkeiten für Wertschöpfung und Innovation."
Vorstand des neuen Vereins ist Kurt Hofstädter, Siemens Leiter Digital Factory Central Eastern Europe. "Es freut mich sehr, dass wir Herrn Hofstädter von einem so innovativen Frontrunner-Unternehmen wie Siemens, gewinnen konnten", so Technologieminister Stöger.
"Jetzt liegt es an mutiger Industriepolitik, um die aktuelle Revolution zum Vorteil des österreichischen Standorts, der Unternehmen und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu nutzen. In den Maschinen und Fabriken soll österreichische Technologie auch in Zukunft eine starke Position im internationalen Wettbewerb einnehmen."

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apa/red/cc, Economy Ausgabe 999999, 29.06.2015

Bitte schneller!

Bitte schneller!piqs.de/ernest

Rasch zu reagieren ist eine der wichtigsten Anforderungen – und größten Herausforderungen – im Geschäftsleben. Kluge Lösungen unterstützen die Unternehmen dabei.

„Schnell muss es gehen!“ Christian Renk, Geschäftsführer des Zahlungsmitteldienstleister SOFORT Austria, weiß was der Konsument wünscht. „Egal ob er stundenlang durchs Internet gesurft ist oder ob er zielstrebig die Homepage seines Lieblingshändlers angesteuert hat – liegt das gewünschte Produkt erst einmal im Warenkorb, ist keine Zeit mehr zu verlieren. Das heißt also, die Bezahlung darf nur wenige Klicks und Zwischenschritte in Anspruch nehmen.“

Digitale Transformation der Finanzdienstleistungsbranche
Darunter dürfe die Sicherheit allerdings nicht leiden. „Das erklärt den Erfolg unseres Bezahlverfahrens. Mit SOFORT Überweisung zahlen die Konsumenten mit dem gewohnt sicheren Online-Banking ihrer Hausbank.“ Einige Banken, wie die Raiffeisen Landesbanken, kooperieren mittlerweile mit der SOFORT AG, da sie die Vorteile für ihre Kunden erkannt haben. Auch die Banken profitieren, sie wissen, dass sie mit SOFORT die Kundenbindung stärken können.
Der stetige Wachstum im E-Commerce hat in den letzten Jahren zu einer Transformation der Zahlungsverkehrsbranche geführt. Neben den Banken sind die unterschiedlichsten Finanzdienstleistungsunternehmen entstanden. „Diese neigen aber dazu, den Zahlungsverkehr aus dem Bankenkreislauf auszulagern. Wandert das Geld erst einmal in die virtuelle Geldbörse ab, schwächt das die Kundenbeziehungen der Bank massiv“, erklärt Renk.
Neben der Beschleunigung des Bezahlvorgangs ist professionelles Multichanneling eine Voraussetzung für das Bestehen in der Zahlungsbranche geworden. Die Konsumenten kaufen zunehmend ortsunabhängig am Smartphone oder am Tablet ein. Sie unterscheiden nicht mehr zwischen verschiedenen Kanälen, die Zahlungsmöglichkeiten müssen das widerspiegeln.

Bargeldlos
Das sieht auch Roland Toch, Geschäftsführer der Wirecard CEE, so: „Zahlungen müssen schnell und sicher sein, egal welchen Kanal der Kunde nutzt.“ Wirecard CEE ist ein Vorreiter des mobilen Bezahlens. „Wir haben unsere Bezahlseite schon für mobile Endgeräte optimiert, da haben andere noch von Zukunftsmusik gesprochen.“ Heute sieht Toch einen weiteren Trend, den andere noch nicht wahrhaben wollen.
„Bargeld wird es nicht mehr ewig geben. Seine Funktion wird das Handy übernehmen,“ so der Wirecard-Manager. „Ganz einfach deshalb, weil die Technologie bereits existiert und funktioniert, weil sie sicher und einfach ist und weil der Konsument sein Smartphone immer bei sich hat.“ Der Treiber hinter diesem Trend wird auch nicht die Politik sein, meint Toch, sondern der Konsument selbst. „Wenn der erst einmal erkennt, wie einfach man mit dem Handy bezahlen kann, wird das Hantieren mit Münzen bald der Vergangenheit angehören.“
Wirecard investiert bereits kräftig ins bargeldlose Bezahlen. Schon seit zwei Jahren gibt es eine Kooperation mit mytaxi. Taxikunden können die Fahrt entweder über die App abrechnen, mit der sie die Fahrt bestellt haben, oder sie zahlen mit Kredit- oder Bankomatkarte am mobilen mytaxi Kartenleser. Neu ist das mPOS – also das mobile Point of Sale-System – von Wirecard. Mit einem autonomen mobilen Kartenlesegerät oder einem Kartenlesegerät, das einem Smartphone aufgesteckt werden kann, hat Wirecard die stationären Terminals mobil gemacht; Die Akzeptanz von Kartenzahlungen ist so immer und überall möglich.

Viele Kanäle
„Das Handy ist zum universellen Kommunikationswerkzeug geworden“, sagt Markus Buchner, Geschäftsführer des Telefoniedienstleisters atms. „Am Handy laufen mehrere Kanäle zusammen, Telefonie, SMS, Internet. Das ist die Grundlage für Multichanneling, also das Verschmelzen von Internet und Telekommunikation.“
Multichanneling galt lange als ein weiterer Hype einer an Hypes nicht gerade armen Branche. „Aber nun zeichnet sich ein Nutzerverhalten ab, das mit dem Multikanal-Begriff sehr genau beschrieben wird“, sagt Buchner. „Der Kunde surft auf einer Webseite, dabei kommt eine Frage auf. Anstatt nun ein E-Mail zu schreiben, ruft er einfach an.“
Die beste Möglichkeit, eine offene Frage zu klären, ist ein Gespräch. E-Mail und Chat können da nur bedingt mithalten: „Wir sehen kundenseitig immer noch eine starkes Interesse an Chatlösungen, aber das wird zu einem großen Teil von den Fachmedien gesteuert. Am tatsächlichen Bedarf geht es oftmals vorbei. Der Chat hat – wie Social Media – seine Nische, aber er ist nicht die universelle Antwort auf alle Kommunikationsfragen.“
Komplexere Fragen kann der Support besser am Telefon beantworten. Um den Gesprächspartnern eine gemeinsame Grundlage zu geben, hat atms eine im Netz gehostete Co-Browsing-Lösung entwickelt. Der Supportmitarbeiter teilt dem Anrufer einen Code mit. Wird dieser eingegeben, kann der Support beim Kunden am Bildschirm mitschauen. Buchner sieht für die atms-Lösung diverse Anwendungsfälle, vom gehobenen E-Commerce bis zum Maschinen- oder Ersatzteilservice.

Spitzen abdecken
Im Ruf, ein künstlich getriebener Hype zu sein, stand auch lange Zeit die Cloud. Mittlerweile behauptet das niemand mehr. Viele Cloud-Angebote halten indes nicht, was sie versprechen – nämlich die vollkommene Flexibilität. Infrastruktur aus der Cloud heißt zum einen, dass der Kunde nur das bezahlt, was er tatsächlich nutzt. Zum anderen muss die Cloud auch die größten Lastspitzen abdecken und nicht im entscheidenden Moment versagen.
„Gerade in der Medienbranche, in der die meisten unserer Kunden tätig sind, ist es wichtig, auch zu Spitzenzeiten ausreichend Performance bereitstellen zu können“, sagt Alexander Falchetto, Geschäftsführer der APA-IT. „Unsere Cloud-Lösung ist so konzipiert, dass Kapazität auf Knopfdruck tatsächlich gelebt wird.“
APA-IT kooperiert hier mit ProfitBricks. Der deutsche Cloud-Anbieter steht für Schnelligkeit und Flexibilität: Paketgrößen gibt es nicht, CPU, RAM und Storage, alles ist frei kombinierbar. Damit wird wirklich nur gezahlt, was genutzt wird. Mit der grafischen Benutzeroberfläche des sogenannten Data Center Designer erstellen und warten die Kunden ihre eigene Cloud-Infrastruktur per Drag and Drop. Einfacher geht es nicht. Wer das Angebot prüfen will: Unter www.apa-it.at/cloud bietet APA-IT kostenlose Tests an.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 29.06.2015

Industrie investiert 4 Mrd. Euro jährlich in digitale Vernetzung

Industrie investiert 4 Mrd. Euro jährlich in digitale Vernetzungpiqs.de/jenny downing

Österreichs Industrie wird digital vernetzt und will bis 2020 rund 20 Mrd. Euro in „Industrie 4.0“ Lösungen investieren, so eine aktuelle PwC-Befragung von 100 heimischen Industriebetrieben.

Wie APA-Science berichtet, erhoffen sich die Unternehmen von der digitalen Transformation eine jährliche Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent. Ein Fünftel der Unternehmen erwarte sogar eine kumulierte Umsatzsteigerung von 20 Prozent bis 2020. Hochgerechnet auf die österreichische Industrielandschaft ergeben sich insgesamt Mehrumsätze von knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Umsatzsteigerungen werden in den nächsten Jahren zwar die Kosten für Investitionen nicht wettmachen, aber für die mittel- und langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sind diese Investition dennoch unumgänglich.

Big Data für neue Wertschöpfungsketten
Hand in Hand mit der Digitalisierung kommt nach Erwartung von 80 Prozent der Unternehmen eine intensivere unternehmensübergreifende Vernetzung. "Big Data", also die Auswertung riesiger anonymer Datenbestände, wird noch wichtiger werden. 91 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass in fünf Jahren die Fähigkeit zur Datenanalyse für das Geschäftsmodell entscheidend sein wird.
Es gehe um einen effizienten Datenaustausch innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette, eine digitalen Kennzeichnung der Produkte und die Nutzung von Echtzeitdaten zur Steuerung der Produktion. Für die Studie haben PwC und Strategy& im zweiten Quartal 2015 100 Unternehmen aus fünf Branchen befragt.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 26.06.2015

Telekom Austria erschließt weitere Regionen im CEE-Raum

Telekom Austria erschließt weitere Regionen im CEE-RaumBilderbox.com

Neue Partnerschaft mit Payner Medien, einem führenden Medienhaus mit Radio und TV-Sendern in Bulgarien als weiterer Schritt für flächendeckenden Ausbau und Nutzung der konzerneigenen Sateliten-Distributionsplattform.

Region Zentral- und Osteuropa
Die Telekom Austria Group gab heute die Unterzeichnung eines Dreijahresvertrages mit Payner Media bekannt, Eigentümer von Bulgariens führender Musiksender Planeta HD und Planeta Folk.
Der Vertrag beinhaltet die Verwendung der konzerneigenen technischen Satelliten-Distributionsplattform sowie die Ausstrahlung der beiden Musiksender für Haushalte und Pay-TV-Anbieter der gesamten CEE-Region über die Pay-TV-Plattformen der Gruppe (Kabel, IPTV, DTH) sowie über andere Pay-TV-Anbieter, welche Eutelsat 16 als Ausstrahlungsplattform verwenden.
Als Teil der Vereinbarung wird die Telekom Austria Group auch anderen DTH-Betreibern auf dem Eutelsat-Satelliten 16 oder über benachbarte Satellitenpositionen Zugriff zu diesen Sendern gewähren und zwar mittels der konzerneigenen Station in Aflenz und des internationalen Hochleistungs-Backbones der Gruppe welches zu den größten Glasfasernetzen Europas zählt.
Die Vereinbarung mit Payner Media stellt eine weitere Partnerschaft im Rahmen einer Reihe Medien-Deals dar, welche die Telekom Austria Group mit 11 Medienunternehmen erfolgreich abgeschlossen hat. Im Detail handelt es sich dabei um 27 neue Spartenkanäle, welche die gesamte CEE-Region adressieren.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 26.06.2015

Europas größter Cleantech-Wettbewerb

Europas größter Cleantech-Wettbewerbpiqs.de/macrobiene

Österreichische Start-ups rittern um Finaleinzug beim ClimateLaunchpad 2015.

Österreich nimmt heuer erstmals als eines von 29 europäischen Ländern am ClimateLaunchpad teil, Europas größtem Wettbewerb für Geschäftsideen zum Thema Klimaschutz. Beim nationalen Finale am 1. Juli 2015 im Wiener Impact Hub präsentieren Start-ups innovative Ideen von Nachhaltigkeitsratings für Investmentportfolios über neuartige Parabolrinnen-Kollektoren bis hin zu interaktiven Apps. Den drei Gewinnern winken zahlreiche Preise und ein Ticket für das Europa-Finale in Amsterdam Anfang September 2015. Die Veranstaltung wird vom WWF Österreich unterstützt.

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red/mich, Economy Ausgabe 999999, 26.06.2015

Datenleaks sind vermeidbar

Datenleaks sind vermeidbar Konica Minolta

Die heimischen Unternehmen stehen beim Thema IT-Sicherheit vor neuen Herausforderungen.

Ein Expertenkommentar von Johannes Bischof, Konica Minolta Business Solutions. Die vor kurzem veröffentliche Studie „The global state of information security 2015“ des renommierten Beratungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers zeigt deutlich, dass die Anforderungen an sichere IT-Infrastruktur ständig steigen. Im letzten Jahr ist es weltweit zu einem Anstieg von 48 % bei Zwischenfällen im Bereich der IT-Sicherheit gekommen.

Hauptziel bei diesen Angriffen sind in den meisten Fällen Unternehmensdaten. Tag für Tag wächst die Menge an diesen Daten und Informationen in Form von Dokumenten, E-Mails, Websites oder Rechnungen und mit ihnen das vorhandene Datenvolumen an Unternehmenswissen
Dieses Know-how ist oft unstrukturiert und nicht klassifiziert an unterschiedlichen Orten und Servern hinterlegt Sind vertrauliche Daten davon ebenfalls betroffen, öffnet sich hier ein Tor für potenzielle Datenleaks. Zusätzlich werden Verträge und Unternehmensdaten wie Kunden- und Personalakte quer über die IT-Landschaft der Betriebe verteilt und vielfältig dupliziert. Nur eines fehlt zumeist: ein einheitliches System.

Verzögerte Entscheidungsprozesse
Das hat nicht nur zeitraubende Konsequenzen für Unternehmensabläufe und verzögert Entscheidungsprozesse, sondern öffnet vor allem Sicherheitslücken im gesamten Unternehmen. Daher ist eine vereinheitlichte IT-Struktur, die Sicherheit und zugleich einfache interne Auffindbarkeit von Daten garantiert, der Schlüssel zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Enterprise Content Management Systeme helfen Unternehmen die Risiken von Datenleaks zu minimieren und Informationsmanagement auf einem neuen Niveau durchzuführen.
Davon profitieren Unternehmen am meisten – denn vom Posteingang, über Kundenakten, bis hin zu Verträgen können Firmendaten nun zentral und nachvollziehbar in einer gesicherten Umgebung verwaltet werden. Zusätzlich sind Endgeräte wie Smartphones und Tablets leichter in die Unternehmens-IT integrierbar. Mitarbeiter können damit standortunabhängig - bei gleichzeitiger Nachvollziehbarkeit aller Arbeitsschritte - auf Firmeninformationen zugreifen.

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Johannes Bischof, Economy Ausgabe 999999, 26.06.2015

„Das Business braucht flexible Infrastrukturen“

„Das Business braucht flexible Infrastrukturen“ MedWed

Post CIO Peter Garlock im Gespräch über beschleunigtes Go to Market, die Strategie bei Cloud Computing und über frische Ideen aus dem Markt.

Auf dem Weg der digitalen Business-Transformation ist Cloud Computing eine wesentliche Komponente in innovativen, zukunftsorientierten Unternehmen. So spielt die Cloud auch in der Österreichischen Post AG, die mittlerweile in 13 Ländern mit 55 Firmen aktiv ist und 24.000 Mitarbeiter hat, eine zentrale Rolle in der IT-Strategie.
Im Gespräch mit economy erzählt Peter Garlock, als CIO für die gesamte Konzern IT verantwortlich, in welchen Bereichen Cloud-Services bereits eingesetzt werden, wie deren Qualität geprüft wird und warum die Österreichische Post AG neuerdings begonnen hat, ein Cloud-Competence-Center aufzubauen.

Economy: In welcher Form beschäftigen Sie sich mit Cloud Coputing?
Peter Garlock: Cloud Computing ist für uns auf dem Weg der digitalen Business-Transformation eine wesentliche Komponente. Wir sind damit in der Lage, flexibel auf Anforderungen zu reagieren und zudem wesentlich agiler Lösungen zu produzieren.
So haben wir etwa die Collaboration im Unternehmen Cloud-basierend aufgebaut. Das Mobile Device Management für unsere MobileFirst Strategie läuft ebenfalls in einer Cloud. Auch der Business Prozess eines Tochterunternehmens, wird vollständig auf Kundenwunsch über eine Cloud abgewickelt.

Warum denken Sie, dass die Cloud für Ihr Unternehmen wichtig ist?
Das Business möchte agile und flexible Infrastrukturen, damit beschleunigen wir das Go to Market für unsere Geschäftsideen.

Haben Sie bereits eine konkrete Cloud-Strategie für die nächsten Jahre entwickelt?
Wir haben 2014 begonnen, eine Cloud-Policy für unsere Cloud-Strategie zu entwickeln. Bei allen IT-Themen, die neu vergeben werden, prüfen wir den sinnvollen Einsatz von Cloudansätzen, sofern das mit unseren Datenschutzrichtlinien und unserem Risikodenken in Einklang gebracht werden kann bzw. mit unseren grundsätzlichen Werten wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Sicherheit vereinbar ist.

Wie gehen Sie mit Bedenken um, die gegenüber Cloud Computing geäußert werden?
Im Rahmen der Erstellung dieser Cloud-Policy haben wir beispielsweise eine Klassifizierung von Dokumenten eingeführt: Dokumente die nicht für die Cloud gedacht sind, landen auch nicht dort. Wir differenzieren genau, was wir in die Cloud geben und was nicht.
Die Österreichische Post ein international agierender Konzern in 13 Ländern, die größten Länder neben Österreich sind Deutschland und die Türkei. Da wir in all diesen Ländern IT-Leistungen haben, ist es für uns normal, dass die Daten in diesen Ländern bzw. in der EU untergebracht sind und diese Internationalität wird durch Cloud-Services unterstützt.

Wie stellen Sie sicher, dass die einzelnen Fachabteilungen wissen, in welcher Form Cloud Computing möglich oder untersagt ist?
Indem wir es einfach ansprechen. Zusätzlich haben wir eine große Security-Verantwortung mit aufgebaut, die Revision eingebunden und ein eigenes Team etabliert, das sich um den Datenschutz kümmert. Mit dieser Kombination ist eine ausreichende Information der Fachabteilungen ermöglicht.

Wie erwerben sich Ihre Mitarbeiter das erforderliche Know-how, um mit einer komplexen Sourcing Beziehung wie Cloud Computing umgehen zu können?
Wir haben ein zentrales IT-Operations Management. Dort ist die Kompetenz der SLA- und Service Manager, etwa im Bereich von SLA und Cloud-Services, gebündelt. Zudem hat die Österreichische Post begonnen, ein Cloud-Competence-Center aufzubauen und hier mischen wir erfahrene Kollegen in traditionellen Methoden mit Neuzugängen, die mit frischen Ideen aus dem Markt zu uns kommen.

Welches Anforderungsprofil brauchen künftig neue IT-Mitarbeiter im Hinblick auf Cloud Computing?
Wir suchen Mitarbeiter für alle IT Bereiche, Projektmanager, Entwickler, SLA- und Service Manager. Die Profile sind sehr vielfältig. Es ist nicht schwierig, in Österreich kompetente Mitarbeiter zu bekommen, die Qualität ist sehr hoch.
In den letzten fünf Jahren hat die Österreichische Post sehr viele Innovationsprojekte gestartet, ist mit vielen neuen Themen auf den Markt gegangen. Wenn es gelingt, unsere interessanten Geschichten in diesem Bereich zu erzählen, dann ist es relativ einfach, auch die Menschen zu motivieren, zur Post zu kommen.

Wie prüfen Sie die ausreichende Qualität eines potenziellen Cloud Services?
In unserer Cloud-Policy haben wir uns überlegt welche technischen Rahmenbedingungen ein Cloud-Service haben muss. Macht beispielweise die Nutzlast für eine Cloud Sinn? Dies wird im Vorfeld entsprechend getestet. In Summe entsteht hier ein längerer Prozess, wo wir uns je nach bereich oder Projekt für oder gegen eine Cloud-Lösung entscheiden.
Im Rahmen eines Anforderungskonzeptes werden auch die SLA und Qualitätsansprüche festgelegt, die unabhängig davon sind, ob das Service aus der Cloud kommt oder nicht. Die Service-Anforderungen sind in der Hostingpolicy und den AGBs festgelegt.

Zur Person
Mit Anfang des Jahres 2014 übernahm Dr. Peter Garlock die Leitung der Konzern-IT bei der Österreichischen Post AG. Mit einer umfassenden internationalen Erfahrung im IT-Management, in der Transformation von Geschäftsbereichen und der Steuerung komplexer Projekte macht er das Unternehmen seither fit für die digitale Revolution, zu der auch der große, dynamische Bereich Cloud Computing gehört. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Ausrichtung der neu aufgestellten Konzern IT und der Digitalen Business Transformation der Österreichischen Post AG.
Der heute 44-Jährige sammelte bereits in der Ausbildungszeit als Selbstständiger umfangreiche IT-Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene bei den Unternehmen Thyssen und Mannesmann Demag. Nach dem Studienabschluss an der Universität Graz arbeitete der promovierte Maschinenbautechniker 16 Jahre als Top-Manager bei IBM. Seit 2011 war Peter Garlock für den Aufbau des neuen Unternehmensbereichs Cloud Computing verantwortlich. Der gebürtige Salzburger ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Der Interview entstand im Rahmen der Initiative Trust in Cloud (www.trustincloud.org).

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red/czaak, Economy Ausgabe 999999, 26.06.2015

… und wer bitte soll das bezahlen?

… und wer bitte soll das bezahlen?piqs.de/ivi

Interaktivität, multimediale Services und Gruppenzwang stellen Konsumenten vor massive Probleme.

Wo sind die Zeiten hin, als ein Nakamichi-Deck als Nonplusultra der Hi-Fi-Technologie galt, das TV-Programm aus zwei gleich schlechten Sendern bestand, die ersten Videokassetten in drei Formaten auf den Markt kamen oder ein Atari als Spielkonsole galt? Von Vierteltelefonen, Lochkartencomputern oder vom ersten Walkman wollen wir erst gar nicht erzählen. Heute gilt jemand, der nicht über einen Breitband-Internet- Anschluss verfügt, als asozial, jemand, der kein Handy mit Videofunktion besitzt, als Technikverweigerer und jemand, der freiwillig aus einer begrenzten Anzahl von TV-Sendern wählt, als weltfremd oder Hinterwäldler. Über Dinge wie iPod, Online- Banking oder Internet-Shopping wollen wir nobel schweigen.
Die Welt verändert sich vor allem im Hoffnungsbereich Multimedia geradezu rasend schnell. PC sind schon Monate nach ihrem Kauf technologischer Schrott, Übertragungsbandbreiten für das World Wide Web steigern ihren Umfang wie die Oberweiten der Damen vom Pariser Folies Bergère, TV-Geräte werden im Jahresrhythmus obsolet, und das Mobiltelefon ist längst seiner ursprünglichen Basisfunktionalität enthoben. Schneller, besser, umfangreicher lauten die Schlagworte, denen sich der atem- und kaufkraftlose Konsument gegenübersieht. Die aus Japan und Taiwan stammenden Ideen einer umfassenden Interaktivität und einer totalen Vernetzung des eigenen Heims zur Deckung künftiger Bedürfnisse führen zu einem knallharten Wettlauf der Anbieter und Konzerne, die sich Marktanteile und Führungspositionen sichern wollen.

Zwei Klassen
Auf der Strecke bleiben jene, die sich schon zu „Urzeiten“ eigentlich weder ein Nakamichi-Deck noch einen Atari wirklich leisten konnten. Denn Technologiefortschritt, multimedialer Super-GAU und damit verbundener künstlicher Bedarf sind keineswegs Allgemeingut. In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten, bedingt durch Arbeitslosigkeit, Überschuldung oder Konsumgüterdeckung, kommt es auch durch den rasanten Anstieg eines Gruppenzwangs hinsichtlich der Beschaffung von multimedialen Geräten und Services zu manchem privatwirtschaftlichen Kollaps und zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Das Problem ist eigentlich simpel. Sprechen wir erst gar nicht von der Divergenz zwischen dem multimedialen Anspruch und der verfügbaren, wirklich funktionierenden Realität. Vernachlässigen wir die Tatsache, dass die meisten Services und Angebote unausgegoren, fehleranfällig und pure Zukunftsmusik sind. Nehmen wir stattdessen das Mobiltelefon als Beispiel. Allein die heutigen Basisfunktionen Sprachtelefonie und SMS treiben unzählige Anwender in eine Schuldenfalle und wirtschaftliche Schwierigkeiten. Auch die Kabelbetreiber können von so manchen Fällen berichten, in denen der Multikanal-TVGenuss durch Exekutionen ein äußerst schwarz-weißes Ende fand. Für viele Menschen, die den Drang nach Deckung der von Werbung und Gruppenzwang massiv hervorgerufenen Bedürfnisse verspüren, steht letztlich nur eine wesentliche Frage im Raum: „Wer bitte soll all die neuen Gadgets bezahlen?“ HDTVtaugliche Digitalfl achbildschirme wird es auch künftig nicht bei Tchibo günstig zum Kaffeepackerl dazugeben. Ein guter Multimedia-PC, eine brauchbare Anlage kostet auch weiterhin eine Stange Euromünzen. Wenn heutige Datenträger bald durch neue Technologien ersetzt werden, gilt es so manchen Sparstrumpf zu plündern, und die Decke der bislang viel zu günstigen Handy-Tarife ist sowieso bald erreicht. Das „mobile, interaktive Heim“ ist bei ernsthafter Betrachtung der Lage zudem überhaupt nur jenen vorbehalten, die Business-Flüge oder die neueste Chanel- Kollektion als normale Alltagskosten beziffern.
Der Mangel an fi nanzieller Machbarkeit stellt in Wirklichkeit die einzig echte Hürde zur Umsetzung einer flächendeckenden multimedialen Gesellschaft dar. Solange dieses Problem nicht gelöst wird, ist „Multimedialität für alle“ ein echtes Märchen.

Ausgewählter Artikel aus dem Jahr 2006

Mario Koeppl, Economy Ausgabe 18-09-2006, 24.06.2015

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