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15. October 2018

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Tulln erhält neues „Haus der Digitalisierung“

Tulln erhält neues „Haus der Digitalisierung“© Bilderbox.com

Niederösterreichs Landeschefin Johanna Mikl-Leitner setzt Ankündigung vom letzten April für Errichtung eines „Hauses der Digitalisierung“ um. Tulln wird Standort dieses prestigeträchtigen Baus. Das neue „Haus der Digitalisierung“ wird neuer Bestandteil des bestehenden Technopol-Tulln, spätestens ab 2022 werden alle Digitalen Kompetenzen in diesem neuen Zentrum gebündelt.

Leuchtturmprojekt der Niederösterreichischen Digitalisierung
„Es wird im wahrsten Sinn des Wortes der Leuchtturm der Digitalisierung in Niederösterreich sein“, betonen Mikl-Leitner und Petra Bohuslav, Technologie-Landesrätin. Ab 2022 wird hier Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Lehre gebündelt und Digitalisierung zugleich für die Bevölkerung erlebbar. Neben der Präsentation der neuesten Technologien, können etwa Besucher diese auch vor Ort ausprobieren und zusätzliche Weiterbildungsangebote nützen. Ebenfalls Bestandteil sind Start-Ups und innovative kleinere Unternehmen im Bereich Technologie.

Know-how der niederösterreichischen FHs, Unis und Unternehmen
Aufbauen wird das „Haus der Digitalisierung“ auf das bereits vorhandene Know-how der Niederösterreichischen Fachhochschulen, Universitäten und Unternehmen, das in einem entsprechenden Digitalisierungsnetzwerk gebündelt wird. Der operative Start erfolgt umgehend, im ersten Schritt werden die vorhandenen Einrichtungen in St. Pölten, Krems, Klosterneuburg und Wr. Neustadt miteinander verschränkt.

Internationale Knotenpunkte
Als nächstes erfolgt die Ausweitung auf weitere Knotenpunkte, darunter auch das Ausland um entsprechend auch internationale Expertise zu integrieren. „Das Haus der Digitalisierung in Tulln wird nach der Fertigstellung die Zentrale dieses Netzwerkes sein“, erklärt Bohuslav, die parallel auch die neue Digitalisierungsstrategie des Landes vorgestellt hat (siehe economy-Bericht „Der Mensch steht im Mittelpunkt.“)
Das Konzept für das neue Digitalisierungszentrum wurde unter Einbindung von Fachhochschulen, Universitäten, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Unternehmen erarbeitet, jetzt wird mit dem Betreiberkonzept für das Haus die Umsetzung gestartet.

Links

red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 16.01.2018