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19. Juli 2018

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Beliebter Burgenfake

Beliebter Burgenfake© Bwag/Commons

Nicht alles, was nach Mittelalter aussieht, ist auch Mittelalter. Etwa die Burg Kreuzenstein bei Korneuburg.

Burg Kreuzenstein, ein weithin sichtbares, riesiges Bauwerk mit malerischem Blick auf die Donau, kann wohl als das Idealbild einer mittelalterlichen Burg gelten. Erbaut wurde die Burg aber erst Ende des 19. Jahrhunderts. Mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF liegt nun die Aufarbeitung ihrer Geschichte in Buchform vor.
Mit der Burg aus dem Bilderbuch hat sich der Bauherr, Graf Johann Nepomuk Wilczek, einen wohl kostspieligen Traum erfüllt. Das zwischen 1874 bis 1906 errichtete Gebäude war als Familienmausoleum und Privatmuseum geplant. errichtet. Bezüge zum Mittelalter gibt es dennoch; so steht das Gebäude auf dem Fundament einer mittelalterlichen Burg.Die Geschichtsforschung hat den Bau im Stile des Historismus lange links liegen gelassen. Beliebt war die Anlage dafür in der Bevölkerung. Und sie diente auch oft als imposante Filmkulisse.
Nun hat Andreas Nierhaus das Buch "Kreuzenstein – Die mittelalterliche Burg als Konstruktion der Moderne" vorgelegt. Der Kunsthistoriker Nierhaus hat die Geschichte der modernen Burg Kreuzenstein in einen größeren kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext eingebettet und darüber hinaus ihre Bedeutung für die heutige populäre Mittelaltervorstellung aufgezeigt.

Sehnsucht nach Sicherheit
Die kunsthistorische Bedeutung der Burg liegt auch darin, dass ihr Erbauer, Graf Wilczek, ein eifriger Sammler von Bauteilen, sogenannten Spolien, von Kunstwerken und anderen Objekten aus dem Mittelalter war. „Es gibt im 19. Jahrhundert weltweit kein anderes Bauwerk, das aus so vielen Teilen anderer Bauten zusammengesetzt ist", erklärt Nierhaus. Für die Mittelalterrekonstruktion wurden keine Mühen und Kosten gescheut: Eine Orgelempore aus der Slowakei wurde etwa als Arkadengang eingesetzt, das Holz stammt von Tiroler Bauernhöfen, die Dachziegel vom berühmten Basler Münster.
Die bis heute anhaltende Faszination für Ritter, Rüstungen und Zinnen hat im 19. Jahrhundert ihren Ursprung. In einer von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Epoche wünschte man sich klare Strukturen und Ordnung zurück. Kreuzenstein war auch von Anfang an ein beliebtes Ausflugsziel. Nicht nur die Wiener Bevölkerung, auch Staatsgäste wie Kaiser Wilhelm II oder US-Präsident Theodore Roosevelt bestaunten das Monument. Als Touristenattraktion ist die vermeintliche Ritterburg die historische Wurzel moderner Themenparks.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 11.09.2015

Heftige Debatte um Forschungsprämie

Heftige Debatte um ForschungsprämieBilderbox.com

Die FPÖ sieht KMU bei der Forschungsprämie benachteiligt und fordert Neugestaltung. IV-Präsident Georg Kapsch widerspricht.

Die Aufwendungen für die Forschungsprämie sind zwischen 2009 und 2014 um rund 46 Prozent gestiegen und betragen nun 495,2 Mio. Euro. Rund drei Viertel davon gingen an Großbetriebe (über 251 Mitarbeiter), so ein Bericht von APAScience. Definiert man Großbetrieb nach dem Umsatz, gingen sogar 88 Prozent der Forschungsprämie an Großunternehmen (laut Finanzministerium: Umsatz über 9,68 Mio. Euro).
Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch Finanzminister Hans Jörg Schelling hervor. „Hier wird bewusst Innovationskraft brach liegen gelassen“, kritisierte der anfragestellende FPÖ-Technologiesprecher Gerhard Deimek in einer Aussendung die seiner Meinung nach gegebene Benachteiligung der KMU.

Das Verhältnis zwischen KMU und Industrie
Anfang 2012 wurde der Deckel für die steuerliche Begünstigung von Auftragsforschung von 100.000 Euro auf eine Mio. Euro angehoben. Das sollte vor allem KMU ohne eigenes Forschungspersonal unterstützen. Zunächst kam diese Maßnahme auch überwiegend den KMU zugute, aber ab 2013 griffen zunehmend Großbetriebe auf dieses Instrument zu (Anteil der Großbetriebe 2013: 47,5 Prozent; 2014: 55,3 Prozent). Seit Beginn des Jahres 2013 benötigen Unternehmen ein Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), wenn sie die Prämie für Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) in Anspruch nehmen wollen.
Angesichts der Anfragebeantwortung ortet die FPÖ „erhebliche Ungleichgewichte“ und fordert eine Neugestaltung der Forschungsprämie mit „einer großzügigen Mindestquote für KMU“. Der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, hat sich dagegen erst bei den Alpbacher Technologiegesprächen vergangene Woche gegen Änderungen ausgesprochen: „Da werden wir uns mit Händen und Füßen dagegen wehren.“ Der Anteil der ausländischen Forschung an den gesamten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stagniere seit Jahren, die Prämie sei eines der wenigen Instrumente, mit denen man internationale Unternehmen nach Österreich locken könnte.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe 999999, 11.09.2015

Keine Spinnerei

Keine SpinnereiDie „Spindoktoren“ Selberherr und Sverdlov der TU Wien. (c) TU-Wien

Die Computerchips der Zukunft verarbeiten Information auf andere Art – mit dem Spin der Elektronen.

Die Datenverarbeitung in aktuellen Mikroprozessoren basiert darauf, dass elektrische Ladungen von einem Ort zu einem anderen transportiert werden. Elektronen haben aber neben ihrer Ladung noch eine zweite fundamentale Eigenschaft, den Elektronenspin. Nun soll dieser Eigendrehimpuls für die Computertechnologie nutzbar gemacht werden. Das Ergebnis wären Geräte, die deutlich weniger Energie benötigen. Grundstoff ist – wie in der herkömmlichen Halbleitertechnik – Silizium. Die spin-basierte Elektronik nennt sich Spintronik.
Ein Forschungsteam rund um Siegfried Selberherr simuliert auf der TU Wien nanoelektronische Effekte am Computer und konnte bereits mehrere neue Halbleiter-Bauteile zum Patent angemelden. Entscheidende Fragen sind mittlerweile geklärt, dass sich Spintronik durchsetzen wird, steht für Selberherr außer Frage. „Spintronik ist die Technologie der übernächsten Generation“, sagt Selberherr. „In den kommenden Jahren wird man die Mikroelektronik noch auf herkömmliche Weise weiterentwickeln können, doch irgendwann sind die physikalischen Grenzen erreicht und man muss sich etwas Neues einfallen lassen.“

Der Spin mit dem Spin
Eine Problematik der heutigen Elektronik ist, dass man Energie und Zeit benötigt, um die elektrischen Ladungen an die gewünschten Stellen zu transportieren, und dass man laufend Energie aufwenden muss, damit die Ladungen auch dort bleiben. Bis etwa beim Hochfahren eines Handys alle Ladungen wieder dort sitzen, wo sie vorher waren, vergeht einige Zeit. Und daher ist der Akku auch bei geringer Aktivität meist nach zwei Tagen leer.
Wenn man statt der Ladung des Elektrons seinen Eigendrehimpuls verwendet, dann sieht die Sache anders aus. „In der Spintronik ist es gar nicht nötig, die Elektronen selbst zu transportieren“, erklärt Siegfried Selberherr. „Wir können sie an einem festen Ort einsperren und uns darauf beschränken, bloß ihren Spin zu manipulieren.“
Der Spin ist mit dem klassischen Drehimpuls eines Kreisels vergleichbar. Allerdings kennt das Elektron nur zwei verschiedene Spin-Werte – Spin nach oben oder Spin nach unten. Für die Mikroelektronik ist das perfekt: Genau wie man die Zustände 0 und 1 durch ‚Strom‘ oder ‚kein Strom‘ codieren kann, lassen sie sich auch durch die beiden möglichen Spin-Zustände darstellen. Wie Selberherr betont, ist Spintronik keine kühne Zukunftsvision wie etwa der Quantencomputer, sondern der logische nächste Schritt in der Informationstechnologie.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 11.09.2015

Cloud, die zweite

Cloud, die zweitepiqs.de/Ibrahim Iujaz

Die Cloud verbesserte die Effizienz und senkte die Kosten der Unternehmen. Nun rollt eine zweite Welle an und macht sie zum Treiber von Innovation, Wachstum und der Digitalisierung.

Die Cloud steht weltweit vor der zweiten Einführungswelle in Unternehmen, wie eine von Cisco veröffentlichte Studie zeigt. Die Unternehmen fokussieren dabei nicht mehr nur auf Effizienz und Kostenreduktion, sondern verstehen die Cloud zunehmend als Plattform zur Unterstützung von Innovation und digitaler Transformation. Dabei klafft eine große Lücke: Während weltweit mehr als die Hälfte der Unternehmen in den kommenden Jahren signifikante Umsatzsteigerungen durch die Cloud erwarten, haben 32 Prozent noch immer keine Cloud-Strategie.
„In unseren Gesprächen mit Kunden hören wir immer wieder, dass sie vor allem Private und Hybrid Clouds einsetzen möchten“, sagt Nick Earle von Cisco. Die aktuelle Cisco-Studie bestätigt das: 44 Prozent der Unternehmen nutzen oder wollen Private Clouds nutzen – 64 Prozent bevorzugen Hybrid Clouds. Regional ist die Anzahl der Unternehmen mit einer Cloud-Strategie unterschiedlich hoch. Sind es in den USA 34 Prozent und Lateinamerika 29, so liegt Deutschland mit 21 Prozent im Mittelfeld. Schlusslicht ist Japan mit nur 9 Prozent.

Umsatz rauf, Kosten runter
Durch die sich weiterentwickelnde Cloud-Nutzung erwarten sich die Unternehmen unter anderem ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent, eine Senkung der IT-Kosten um 77 Prozent und eine Reduzierung der Zeit zur Bereitstellung von IT-Services und Anwendungen um 99 Prozent.
Laut IDC hat jede Cloud-basierte Applikation durchschnittlich zu einem zusätzlichen Umsatz von 1,6 Millionen US-Dollar geführt; größtenteils durch den Vertrieb neuer Produkte und Services, der Gewinnung neuer Kunden und den Eintritt in neue Märkte. Die Ursache dafür ist,, dass Unternehmen IT-Ressourcen von Wartungsaufgaben zu innovativen Projekten verlagern können“. Gleichzeitig führt jede Anwendung dank höherer Skaliverbarkeit und Zuverlässigkeit zu Kosteneinsparungen von 1,2 Millionen US-Dollar.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 11.09.2015

Immer und überall

Immer und überallAlexander Hautzmayer, Product & Alliance Manager bei Kapsch BusinessCom. (c) Kapsch

Teamwork zu jeder Zeit, an jedem Ort und mit jedem Endgerät.

Ein Expertenkommentar von Alexander Hautzmayer, Product & Alliance Manager, Kapsch BusinessCom. Was Video- und Web-Conferencing Anwendungen schon seit einiger Zeit möglich machen, wird mit neuen Technologien jetzt noch einfacher und "realer". Sogenannte Collaboration-Plattformen bündeln Dateien, Videogespräche und Chats an einem zentralen Ort, im "virtuellen Meetingraum" - der Zugang ist dank Desktop-Client oder Smartphone-App so einfach wie etwa E-Mails versenden.
Mitarbeiter kommunizieren in virtuellen Meetingräumen, wie in klassischen Meetings unabhängig von Zeit und Ort. Chat-Funktionen und eine zentrale Dokumentenablage erleichtern die Zusammenarbeit in standortübergreifenden Projektteams. Moderator- und Administratorrollen können vergeben und dadurch Zugriffs- und Leserechte klar geregelt werden. Kalender und Kontakte werden integriert und erleichtern die Planung und das Teilen von Inhalten.

Cloud-Dienste schaffen ökonomische Flexibilität und Skalierbarkeit
Klassische Unified Communications Features wie Videogespräche sowie Desktop- und File-Sharing bringen die virtuellen Meetingräume noch stärker in Richtung face-to-face-Kommunikation und sind vor allem beim Treffen wichtiger Entscheidungen von großer Bedeutung. Benachrichtigungen halten über das Geschehen im Meetingraum am Laufenden und eine chronologische Suchfunktion erleichtert das Finden relevanter Informationen.
Auch für die nötige Datensicherheit ist bei diesen Collaboration-Plattformen durch eine End-to-end-Verschlüsselung gesorgt. Damit die übermittelten Dokumente und Nachrichten auch nur von jenen Personen gelesen werden, für die es gedacht ist.
Wer einen "New way of work"-Ansatz verfolgt, kann auf moderne Collaboration-Tools wie diese nicht mehr verzichten. Zusammenarbeit muss immer und überall möglich sein. Und dank der Bereitstellung solcher Services aus der Cloud, sind zudem auch Flexibilität und Skalierbarkeit gewährleistet und die Kosten überschaubar.

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Alexander Hautzmayer, Economy Ausgabe 999999, 11.09.2015

Kundenservices profitieren von digitaler Transformation

Kundenservices profitieren von digitaler Transformationpiqs.de/ThomasSchaal

Digitales Dokumentenmanagement und Konvergenz vereinfachen Prozesse und erleichtern Kundenservice.

Unzählige Dokumente, keine Übersicht bei Suche, Bearbeitung und Ablage von Inhalten betrifft viele Unternehmen. Begriffe wie Dokumentenmanagement haben oft einen „trockenen“ Beigeschmack, können aber für Transparenz und Kostensenkung sowie eine unternehmensweite Vereinfachung der Prozesse sorgen.
Bei der Österreichischen Rundfunksender GmbH (ORS) etwa fehlte bei der Suche nach Verträgen insbesondere die Übersichtlichkeit im Bereich der Dokumentenablage. Das Unternehmen betreut mit seiner flächendeckenden Sender-Infrastruktur eine Vielzahl von TV- und Radio-Anbieter sowie weitere Kunden im Bereich Mobilfunk und Behörden.
Dokumente wurden von vielen unterschiedlichen Stellen bearbeitet. So war unklar, welche Version gilt und es kam zu Redundanzen in der Datenablage mit erhöhtem Speicheraufkommen. Um nun die unternehmensweite Zusammenarbeit bei Dokumenten und Verträgen zu verbessern, wurde T-Systems beauftragt und erstellte für die ORS die Lösung ORSInside, basierend auf dem Dokumentenmanagementsystem Microsoft SharePoint.

Betriebsprozesse vereinfachen
Wesentliches Ziel war auch Betriebsprozesse zu vereinfachen, die rasche Ablage von Dokumenten und die Verfügbarkeit der jeweils aktuellsten Version. Das ORS-Intranet dient nun als Informationsportal wo definierte Content-Manager Inhalte pflegen und einzelnen Bereichen zuweisen. Die Startseite ist eine Art persönliches Cockpit mit den wichtigsten Informationen, Bestandteil sind hier Projektdokumente und Verträge wie auch News.
Wesentlicher Teil von ORSInside ist das Vertragsmanagement, die Vertragsparteien werden über eigene Websites verwaltet und über Web Parts über alle Parteien hinweg aggregiert. Möglich ist damit auch eine Projektkollaboration und gemeinsames Arbeiten mit den aktuellsten Versionen, ohne Medienbruch und in vertrauter Office-Umgebung.
„Ein effizientes Dokumentenmanagement trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Der Einsatz unserer kollaborativen Lösung vereinfacht Prozesse und erleichtert die unternehmensweite Zusammenarbeit für die ORS,“ so Dirk Lukaschik, Vorsitzender der Geschäftsführung T-Systems Österreich.

Neue Anforderungen an Kundenservice durch Smartphone-Boom
Eine andere Auswirkung auf Prozesse in Unternehmen ist die stark steigende Zahl der Smartphonenutzer und damit verbundene Anforderungen an den Kundenservice. Viele Konsumenten rufen etwa bei einer Hotline an und befinden sich während des Gesprächs auf der Firmenwebseite. Ihnen sind Angaben unklar, sie vermissen Informationen oder brauchen Hilfe bei bestimmten Vorgängen.
Erste Unternehmen aus Handel und Telekommunikation setzen nun auf eine Kombination aus Telefonat und gemeinsamen Webzugriff, auch Co-Browsing genannt. Dabei erhält der Servicemitarbeiter nach Freigabe durch den Kunden die Möglichkeit, den Inhalt des aktiven Browserfensters zu sehen, mittels eigenem Mauszeiger auf Inhalte hinzuweisen und auf Wunsch des Kunden sogar Dateneingaben vorzunehmen.
„Gerade bei komplexen Online-Prozessen oder auch im Vertrieb teurer Waren und Dienstleistungen führt diese Vorgehensweise zu zufriedeneren Kunden und zu mehr Kaufabschlüssen,“ sagt Markus Buchner, Geschäftsführer der atms Telefon- und Marketing Services GmbH.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 11.09.2015

Abstrakte Themen greifbar vermitteln

Abstrakte Themen greifbar vermittelnpiqs.de/greg westfall

BMVIT startet mit neuer „Infothek“ Plattform für alle Schwerpunktthemen des Ressorts im Bereich Technologie und Innovation.

Komplizierte und oftmals abstrakt-technokratische Sachverhalte anschaulich erklären und die vielfältigen Themen, mit denen das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie befasst ist, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen: Diese Absicht steckt hinter der aktuell gelaunchten "Infothek" des BMVIT.

Weltweit größter Klima-Wind-Kanal in Wien-Floridsdorf
Der weltweit größte Klima-Wind-Kanal für Testzwecke von Schienen- und Straßenfahrzeugen steht seit 2013 in Wien-Floridsdorf oder 114 Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind in Österreich im Raumfahrtsektor tätig. Beides Informationen, die eine breitere Öffentlichkeit in der Form nicht gewusst oder erwartet hat.

Von Breitbandoffensive bis zur Sicherheit im Radverkehr
Eingebettet in aktuelle, von heimischen Medien stammende Meldungen, aufgelockert von Videobeiträgen und ergänzt um Fachinfos aus dem Ministerium, will die Plattform über die Schwerpunkte rund um Verkehr, Innovation und Technologie informieren.
Dazu gehören auch Infos zur Breitbandoffensive, über Luft- und Schifffahrt, Schiene, Straße sowie zu Energie und Umwelt, bis hin zu Raumfahrt oder Forschung und Entwicklung. Auch Servicethemen etwa zu Sicherheitsfragen im Radverkehr ergänzen das Angebot und über die Socialen Medien wird direkter Kontakt und Interaktion mit Leser und Nutzer gesucht.

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APA-Science/red/cc, Economy Ausgabe 999999, 09.09.2015

Al(l)ways on-air

Al(l)ways on-airSonja Schwarz , Neuzugang bei atms. (c) atms

Dialog-Marketing-Spezialist atms holt mit Sonja Schwarz ausgewiesene Expertin für digitale Kommunikation.

Sonja Schwarz (32) erweitert das Marketing des österreichischen Kundendialog-Spezialisten atms in den Bereichen Digital-Strategie, Content-Marketing und Social Media. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin verfügt über langjährige Erfahrung in der Konzernkommunikation, im Journalismus sowie als Bloggerin und Vortragende für Digital-Themen, zudem war sie mehrere Jahre als Projektleiterin für digitale Medien in einer Agentur tätig.

Digitale Kommunikation auch im b2b-Bereich entscheidender Faktor
„Wir freuen uns sehr, dass Sonja Schwarz ihre über viele Jahre erworbene Kompetenz in Sachen Digital- und Content-Marketing ab sofort in unser Team einbringt“, kommentiert Markus Buchner, Geschäftsführer der atms. „Die Information und Kommunikation über digitale Kanäle beeinflusst auch das B2B-Geschäft und die dafür notwendigen Veränderungen bei atms wird Sonja Schwarz entscheidend mitgestalten“, so Buchner weiter.

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red/cc, Economy Ausgabe 999999, 09.09.2015

Wirtschaft: 4-

Wirtschaft: 4-Bilderbox.com

Jugendliche brauchen mehr Wirtschaftswissen. Aber wie sie es erlangen sollen, darüber herrschte in Alpbach keine Einigkeit.

In grundlegenden Wirtschaftsfragen ist den österreichischen Jugendlichen kein gutes Zeugnis auszustellen, so eine Diskussion beim Forum Alpbach. Das schadet nicht nur den Betroffenen, sondern auch der Volkswirtschaft. Eine aktuelle Studie der WU-Professorin Bettina Fuhrmann etwa zeigt deutliche Defizite im Wirtschaftswissen von 14-jährigen Schülern und Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich kommentiert: „Ohne grundlegende Wirtschaftsbildung geht es nicht.“

Produkte verblödeter Eltern
Die Jugendlichen sollten nicht überfordert werden, meinte der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier: „Wir müssen davon wegkommen, dass wir belehren.“ Heinzlmair warnte auch vor Verallgemeinerungen: Es gebe verschiedene Milieus. Unwissende Jugendliche seien „Produkte der verblödeten Eltern“. Denn auch bei über 60-jährigen sei das Wirtschaftswissen nicht sonderlich ausgeprägt.

Jugendliche in ihrer Welt abholen
Erste-Vorstand Peter Bosek plädierte dafür, Jugendliche „in ihrer Welt“ abzuholen. Man habe selbst Youtube-Videos zu Finanzwissen produziert. Die Klickzahlen seien aber sehr bescheiden gewesen. „Fader Inhalt und moderner Kanal bringt nichts.“
Wie Heinzlmaier mahnte die OECD-Expertin Andrea-Rosalinde Hofer, den jeweiligen sozialkulturellen Hintergrund der Jugendlichen zu bedenken. Ökonomische Bildung sollte kritisches Denken anregen und dabei sollten auch verstärkt die Lehrer aktiv werden. Schüler sollten sich mit wirtschaftlichen Fragen identifizieren können.
Auch die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat sich dem Thema in den vergangenen Jahren verstärkt gewidmet und ein umfangreiches Bildungsprogramm inklusive Homepage und Unterrichtsmaterialien aufgebaut.

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APA-Science/red/stem, Economy Ausgabe 999999, 07.09.2015

Registrierkassa am Handy

Registrierkassa am HandyBilderbox.com

Damit die Registrierkassapflicht ab 2016 kein Sterben der Kleinbetriebe auslöst, wurde in Wien eine kostengünstige Alternative entwickelt.

Ab 1. Jänner 2016 haben Betriebe mit einem Jahresumsatz ab 15.000 Euro eine Registrierkassa zu führen. Diese Verpflichtung ist gerade für kleine Unternehmen eine Herausforderung. Denn Kassensysteme sind oft teuer und wartungsintensiv.
Mit ready2order gibt es nun eine kostengünstige, einfach zu administrierende und vor allem gesetzeskonforme Alternative. Die Applikation kann auf jedem Smartphone, Tablet oder Computer verwendet werden. Die Administration der Stammdaten, Rechnungen und Umsätze erfolgt dabei im Browser.

A1 Start-Up-Campus
Zu dieser Entwicklung hat auch A1 beigetragen. Am StartUp-Campus unterstützt A1 StartUps wie ready2order mit einer kostenlosen Officelocation. 500 m² einer Firmenimmobilie wurden StartUps gewidmet und an deren Bedürfnisse angepasst.
Neben moderner Technik steht den Gründern auch Know-how zur Verfügung: Rund 40 Experten aus den unterschiedlichsten Unternehmens-Bereichen von A1 unterstützen die StartUps mit Rat und Tat.

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red/stem, Economy Ausgabe 999999, 07.09.2015

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